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'Gerade gefrühstückt ...'

Wen interessiert das? Richtig: niemanden. Trotzdem lassen Facebook- und Twitter-Nutzer ihre Follower auch an den nichtigsten Facetten ihres Lebens teilhaben. Die Diagnose von Hirnforscherin Susan Greenfield von der Oxford University: Infantilisierung. Die User verhielten sich wie ein Kleinkind, das sagt: 'Schau mal, Mama, was ich gerade mache.' Die Forscherin betrachtet zudem die Celebrity-Mentalität in den Netzen mit Sorge: Eigene Erlebnisse und Vorhaben würden nur noch nach der Bewunderung, die sie einbringen, bewertet. Auch sinke die Fähigkeit, sich in Live-Situationen in andere hineinzufühlen. Greenfield empfiehlt nicht Verzicht, wohl aber eine bewusstere Nutzung der Netzwerke.
Autor(en): (jum)
Quelle: managerSeminare 163, Oktober 2011
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