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Fusionen

Förderkreis gestaltet Fusionsprozess

Im Februar 2000 fusionierte die Linde Technische Gase GmbH, Höllriegelskreuth, mit dem schwedischen Gasekonzern AGA zur Linde Gas AG. Durch die Fusion entstand ein Unternehmen mit weltweit 19.000 Mitarbeitern. Der Junior-Circle, der die Nachwuchskräfte für Führungsaufgaben qualifiziert, spielt beim erfolgreichen Gestalten des Merger-Prozesses eine aktive Rolle.
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'In der Entwicklung unseres Junior-Circles seit 1996 spiegelt sich die Entwicklung unseres Unternehmens wider', sagt Jochen Turbanski. Damals, vor vier Jahren, erhielt der Leiter Personalentwicklung der Linde Technische Gase GmbH, Höllriegelskreuth (bei München), von der Geschäftsleitung seines Unternehmens den Auftrag, ein Konzept für einen Förderkreis zu entwickeln, in dem hoch qualifizierte Nachwuchskräfte für die Übernahme von komplexen Fach-und Führungsaufgaben qualifiziert werden.

Hierfür gab es mehrere Gründe. Unter anderem hatte die Geschäftsleitung des zweitgrößten Gasherstellers Europas erkannt: Aufgrund der Altersstruktur in unserem Unternehmen müssen wir in den kommenden Jahren zahlreiche Fach- und Führungspositionen neu besetzen. Außerdem stand für die Geschäftsleitung fest: Wenn wir unsere strategischen Ziele erreichen möchten, muss unser Unternehmen expandieren. Auch deshalb zeichnete sich ein erhöhter Bedarf an Fach-und Führungskräften ab.

Ebenso wichtig war für die Geschäftsleitung bei ihrer Entscheidung, einen Förderkreis zu installieren, laut Turbanski, die Erkenntnis: 'Die Anforderungen an unsere Fach- und Führungskräfte werden sich aufgrund der Entwicklung des Marktes und unseres Unternehmens verändern. Sie müssen sich stärker als ‚Unternehmer im Unternehmen’ begreifen, die eigenständig und -verantwortlich die Entwicklung der Gesellschaft im Sinne der vorgegebenen Ziele vorantreiben.'

Dieser Anspruch an die künftigen Fach-und Führungskräfte spiegelte sich in dem Konzept für den Junior-Circle (JC) wider, das Turbanski 1996 entwarf und im Auftrag der Geschäftsleitung realisierte.
Autor(en): Karin Hartmann
Quelle: management&training 02/01, Februar 2001, Seite 24-27
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