Wissen

Fremdsprachenkompetenz

Gutes Englisch ist ein Muss

Wer die Karriereleiter hinauf will, muss eloquent sein - und zwar nicht nur in Deutsch. Zumindest Englisch sollte Führungskräften leicht von der Zunge gehen. Doch firmeninterne Nachhilfe in Fremdsprachen gibt es immer weniger. Eine Chance für private Weiterbildungsanbieter - wenn sie die richtigen Angebote offerieren.
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13.000 Mitarbeiter zählt der schwäbische Softwarehersteller SAP in Deutschland, weltweit sind seine 30.000 Mitarbeiter auf über 50 Länder verstreut. Für Steffen Laick, Personalreferent am Stammsitz des Unternehmens in Walldorf und dort zuständig für die Rekrutierung in Deutschland, ist es überhaupt keine Frage: Wer bei SAP einsteigen will, muss Englisch sprechen - selbst wenn er sich nur im gewerblichen Bereich oder für den Empfang bewirbt. Deutsch dagegen, betont Laick, sei selbst für den deutschen Standort keineswegs immer ein Muss.

Ein Einzelfall? Keineswegs. Experten schätzen, dass heutzutage ein Drittel aller Berufstätigen im Job regelmäßig Englisch spricht. Und die Analysen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) belegen, dass Sprachkenntnisse, vor allem aber Englischkenntnisse, in niedriger qualifizierten Bereichen schnell zum entscheidenden Faktor auf dem Arbeitmarkt werden. So zeigt eine europaweit durchgeführte Studie, dass in den vergangenen fünf Jahren 83 Prozent der Erwerbstätigen, die eine Fremdsprache sprechen, nie arbeitslos waren, dies aber nur für 77 Prozent derjenigen galt, die überhaupt keine andere Sprache beherrschen.

Extras:
  • Stellenanzeigen: Was mit den Formulierungen über geforderte Sprachniveaus eigentlich gemeint ist.
  • Sprachzertifikate für europäische Sprachen im Überblick.
  • Reportage: Ganzheitliches Sprachtraining in Französisch.
  • Service: Links zu kostenlose Sprachtests im Internet sowie Links zum in der Reportage genannten Training und zu den Lehr-Methoden.
Autor(en): Sabine Hildebrandt-Woeckel
Quelle: managerSeminare 87, Juni 2005, Seite 24-31
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