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Franchising

Die Business-Akademie bei The Body Shop

Das Einzelhandelsunternehmen The Body-Shop versucht, das Franchise-System durch ein Personalentwicklungsinstrument zu optimieren: Es gibt eine eigene Business-Akademie, die Shopmanager praxis- und unternehmensnah weiterbildet.
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The Body Shop ist mit Hilfe des Franchise-Systems als Einzelhandelsunternehmen von einem kleinen Laden in Brighton, England, seit 1976 zu einem großen internationalen Konzern gewachsen. Das Franchise-System ist ein Vertriebs- und Lizenzsystem, bei dem ein Unternehmen als Franchise-Geber Waren und/oder Know-how langfristig dem Franchise-Nehmer entgeltlich überlässt. Dadurch vergrößert der Franchise-Geber seinen Vertrieb, ohne an eine finanzielle Grenze zu stoßen. The Body Shop bietet dem Franchise-Nehmer eine Standortanalyse, Einrichtungspläne, Unterstützung bei der Betriebsführung und -entwicklung sowie Hilfe bei der Einstellung und Entwicklung des Personals.

Innerhalb des Einzelhandels ist die Personalentwicklung von besonderer Bedeutung, weil der Handel durch belastend empfundene Arbeitszeiten/Geschäftszeiten, schlechte Bezahlung bei geringen Aufstiegs- und Entwicklungschancen und fehlende Zukunftsorientierung geprägt ist. Dadurch ist es schwierig, qualifizierte Mitarbeiter oder Nachwuchskräfte zu finden. Angesichts dieser Situation ist es wichtig, den Mitarbeitern, die den Weg in den Handel gehen, neue und interessante Perspektiven zu bieten. Hierzu kann die Personalentwicklung einen entscheidenden Beitrag leisten.

Herkömmliche Trainings werden heute den Ansprüchen der Mitarbeiter häufig nicht mehr gerecht, weil meist ein unternehmensfremder Trainer sein Standardrepertoire vorträgt, welches nur in wenigen Bereichen auf die spezifischen Anforderungen der Teilnehmer des Trainings zugeschnitten ist. Dagegen wird in so genannten Business-Akademien oder internen Akademien besonders auf Unternehmensgegebenheiten eingegangen und auf das Wissen, die Erfahrung und die Lösungskompetenz der Teilnehmer selbst gesetzt.
Autor(en): Marion Schilly, Dr. Silke Wickel-Kirsch
Quelle: management&training 12/01, Dezember 2001, Seite 32-34
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