Management

Formen der Gruppen- und Teamarbeit

Welches Team wann?

Eine verwirrende Anzahl von Gruppen- und Teamkonzepten bricht sich Bahn. Sinn, Zweck und die daraus resultierende optimale Funktionsweise des jeweiligen Teams geraten dabei manchmal aus den Augen – und auch die Konsequenzen für Organisation und Führung.
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Ohne Kommunikation ist weder ein Unternehmen noch ein Team vorstellbar. Damit sind wir bereits beim entscheidenden Vorteil sämtlicher Teamkonzepte gegenüber hierarchischen Organisationsformen: Die Kommunikation findet auf dem denkbar kürzesten Wege statt. Teams werden in der Regel aus drei Gründen etabliert: um akut auftretende Probleme zu lösen, um komplexe Arbeitsabläufe effektiver wie effizienter zu gestalten, um im Sinne eines Total Quality Managements die beiden genannten Punkte miteinander zu verbinden.

Ersteres macht in der Regel eine zeitlich befristete wie gegebenenfalls regelmäßige Zusammenarbeit erforderlich. Gruppen mit „task force-Charakter” sind stabsmäßig organisiert und stehen außerhalb der „regulären” Ablauforganisation. Punkt 2 betrifft die unmittelbaren täglichen Arbeitsroutinen. Werden aus diesem Grunde Arbeitsgruppen gebildet, erfordert dies eine einschneidende Neuausrichtung der Unternehmensorganisation. Ein markantes wie sichtbares Beispiel ist die Abschaffung des Fließbandes und dessen Ersatz durch Fertigungsinseln. Punkt 3 ist die anspruchsvollste Form der Teamarbeit, wie sie beispielsweise in teilautonomen Arbeitsgruppen angestrebt wird. Hier haben die Teams die Möglichkeit, bei auftretenden Problemen laufende Arbeitsprozesse zu stoppen, um die Ursache für Fehler sofort ermitteln und beseitigen zu können. Die Organisationsform muß dabei die weitgehende Selbststeuerung sowohl innerhalb der Teams als auch der Teams untereinander unterstützen. Im folgenden sind die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der verbreitetsten Team- und Gruppenkonzepte dargestellt…
Autor(en): Jürgen Graf, Albert Siepe, Kirsten Röper
Quelle: managerSeminare 22, Januar 1996, Seite 80-86
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