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Flexible Jobmodelle

Mitarbeiter im Mittelpunkt

Konzepte für mehr Chancengleichheit zwischen Mann und Frau sowie die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben bilden einen Schwerpunkt moderner Personalentwicklungsmaßnahmen. Der folgende Beitrag gibt einen Einblick in mitarbeiterorientierte Personalpolitik bei der BMW-Group.
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Die BMW-Group begann Anfang der 80er Jahre mit der wert- und damit mitarbeiterorientierten Personalpolitik, die seither die Mitarbeiter als wesentlichen Erfolgsfaktor definiert. Die Mitarbeiterinteressen stehen bei allen strategischen Entscheidungen im Mittelpunkt, da sie Einfluss auf den Unternehmenserfolg haben. Ein Ausdruck dieser Mitarbeiterorientierung sind viele flexible Arbeitszeitmodelle (auch in der Produktion!) oder die Möglichkeiten, die ein Sabbatical oder auch die alternierende Telearbeit bieten. Bemerkenswert hierbei:
Diese Modelle werden sehr stark auch von den männlichen Kollegen wahrgenommen, um Familie und Beruf besser in Einklang zu bringen.

Im Rahmen der strategischen Ausrichtung von Frauen- und Familienpolitik muss man heute beachten, dass diese Bereiche eigenständige Themengebiete darstellen. Denn einerseits ist für viele Frauen, die sich über Leistung definieren, Chancengleichheit der zentrale Aspekt. Auf der anderen Seite legen auch immer mehr Männer Wert auf individuell gestaltbare Modelle der Lebensorganisation zur besseren Vereinbarkeit von Arbeit und Familie. Deshalb werden zwei Zielsetzungen unterschieden: Die Attraktivität als Arbeitgeber für die Zielgruppe Frauen zu steigern, kreative Lösungen für die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf auszubauen.

Mit der ersten Zielsetzung - Chancengleichheit von Frauen und Männern - beschäftigte sich die BMW-Group schon Anfang der 90er-Jahre. So lautet eine Leitlinie der Personalpolitik: Das Denken über mentale, nationale und kulturelle Grenzen hinaus ist eine Selbstverständlichkeit. Die Zusammenarbeit unterschiedlicher Generationen und Nationalitäten, von Frauen und Männern, von Mitarbeitern mit und ohne gesundheitliche Einschränkungen wird gefördert.
Autor(en): Diane Edfelder, Stefan Stegt
Quelle: management&training 03/02, März 2002, Seite 32-33
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