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Evaluation

Der finanzielle Erfolg von Weiterbildung ist messbar

Nur wenige Weiterbildungsorganisationen berechnen den Return on Investment von Bildungsprogrammen, da dessen Ermittlung als teuer gilt und dessen Genauigkeit häufig in Frage gestellt wird. Jack Phillips erläutert, wie der Return on Investment anhand einer Formel berechnet werden kann.
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Viele Organisationen entwickeln Methoden zur Errechnung des Return on Investment, um damit einer Forderung ihrer vielfältigen, einflussreichen Interessengruppen nachzukommen. Das Ergebnis ist ein Prozess, der den Wertschöpfungsbeitrag von Aus- und Weiterbildungsprogrammen in einem Format darstellt, das den Anforderungen vieler leitender Administratoren und Führungskräfte entspricht. Dennoch stellt die Berechnung des Return on Investment für die meisten Organisationen ein großes Dilemma dar:

Auf der einen Seite besteht unzweifelhaft ein enormes Interesse am Prozess der Ermittlung der Rentabilität, während auf der anderen Seite seine Zweckdienlichkeit, seine Genauigkeit und seine Notwendigkeit mitunter in Frage gestellt werden. Das entscheidende Argument ist, dass der Return on Investment für fast alle Arten von Bildungsprogrammen zuverlässig und genau berechnet werden kann. Dazu bedarf es sorgfältiger Planung, methodischer Verfahren sowie logischer und praktischer Analysen.

Zur Messung des Erfolgs eines Bildungsprogramms erweitert der Rentabilitätsermittlungsprozess die vier Evaluationsstufen, die vor fast 40 Jahren von Kirkpatrick entwickelt wurden, um eine fünfte. Das Konzept verschiedener Evaluationsstufen ist nützlich und dient dem Verständnis der Rentabilitätsberechnung.

Reaktion und geplante Maßnahmen: Es wird die Zufriedenheit der Programmteilnehmer gemessen, und es wird festgestellt, wie sie das Gelernte anzuwenden gedenken. Bei der Implementierung von Technologien wird auf dieser Stufe gemessen, wie die Benutzer auf die neue Technologie reagieren. Fast alle Organisationen führen Evaluationen auf Stufe 1 durch, meist indem sie am Ende des Programms einen allgemeinen Fragebogen an die Teilnehmer austeilen.
Autor(en): Jack Phillips
Quelle: management&training 02/00, Februar 2000, Seite 10-14
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