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Enterprise 2.0

Ein Modewort und oft genug ein Missverständnis: Enterprise 2.0 klingt nach Social Media, nach flachen Hierarchien, nach neuer Zusammenarbeit. Und nach ganz viel heißer Luft. Konjunktive, Wunschvorstellungen und Halbwahrheiten prägen die Debatte. Doch jenseits von Hype und Visionen zeichnet sich eine handfeste Strategie ab, wie sich Arbeit neu organisieren lässt.

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Wenn es um die Vorzüge von Vernetzung geht, wird es schnell unkonkret: Community, Schwarmintelligenz, die Weisheit der Massen – das Netz wird es schon richten. Irgendwie. Dem Netzwerk werden beinahe magische Fähigkeiten zugeschrieben: Einst starre Prozesse werden auf einmal interaktiv, sozial und kreativ. Austausch gilt mehr als Vorschrift, Kompetenz geht über Hierarchie. Selten zuvor wurde einer technologischen Entwicklung so große gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung zugemessen, wie dem Netz. Genauer: den Social Media.

Plattformen wie Facebook, Wikipedia oder Google+ sind die Protagonisten des Web 2.0. Die Versionsnummer steht für Verbesserung. Generalüberholt, soll das heißen. Ganz neu gedacht. Das Internet hat sich zum zweiten Mal erfunden: als Mitmachweb, als Netzwerk von Teilhabern. Dasselbe soll nun auch in Unternehmen geschehen.

Das Schlagwort für das vernetzte Mitmach-Unternehmen heißt Enterprise 2.0. Andrew McAfee hat diesen Begriff geprägt, der ursprünglich nur den Einsatz von Social Media in Unternehmen bezeichnet hat. Blogs, Wikis und Soziale Netzwerke werden, so hat der Harvard-Professor schon 2006 vorausgesagt, Unternehmen innovativer und menschlicher machen und überhaupt eine ganze Menge verändern.

Was die Phantasien anheizt, ist eine besondere Eigenschaft von Social Media: Sie haben einen Rückkanal. Das klingt zunächst wenig spektakulär, ist in der Geschichte der medialen Massenkommunikation jedoch ohne Beispiel. Erstmals ist es möglich, dass die Nutzer Informationen nicht nur rezipieren, sondern auch selbst ins Netz einspeisen können. Kommunikation läuft nicht mehr nur in eine Richtung, in Social Media kann sich jeder gleichberechigt äußern, öffentlich.

Extras:

  • Peter Kruse im Interview: Im Gespräch mit managerSeminare äußert sich der Wissenschaftler u.a. über Führung im Unternehmen 2.0, über Möglichkeiten der Steuerung von sozialen Netzen und neue Anforderungen an Führungskräfte.
  • In sechs Schritten zum Enterprise 2.0: Experte Joachim Niemeier beschreibt, worauf es ankommt
  • 'Was verstehen Sie unter Enterprise 2.0?' haben wir unsere Leser gefragt – hier sind die Ergebnisse
  • Linktipps: Drei Webseiten mit weiterführenden Informationen

Autor(en): Sascha Reimann
Quelle: managerSeminare 164, November 2011, Seite 72 - 77 , 25451 Zeichen

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