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Der m & t Seminartest

Taubentraining für Falken

Beim Umgang mit Konfliktpartnern ist Einfühlungsvermögen gefragt. management &training wollte wissen,wie ein Seminar zum Konfliktmanagement beim Team Dr.Rosenkranz abläuft und schaute hinter die Kulissen.
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Sonntag: Auf Rücken und Brust mit beschriebenen Moderationskarten dekoriert wandern 27 Banker, Trainerinnen, Unternehmensberater und Personalentwicklerinnen im Seminarraum umher. Auf den Karten stehen Symbole wie Herzen oder gezackte Pfeile, aber auch Begriffe wie Freiheit, Wertschätzung und Kooperation. Die Teilnehmer im Seminar über Konfliktmanagement im Kloster Neustift in Südtirol sollen eine erste Vorstellung davon bekommen, mit welchen inneren Konflikten sie täglich zu tun haben. Viele erleben immer wieder Konflikte zwischen ihrem Anspruch, rationale Entscheidungen treffen zu wollen und dem tatsächlichen emotionsgesteuerten Verhalten in schwierigen Situationen.

Nach der Theorie des sozialen Handelns haben laut Institutsleiter Hans Rosenkranz alle Menschen eine Reihe von Annahmen, Vorstellungen und Wünsche, die durch bestimmte Werthaltungen geordnet sind. Aus so einer 'subjektiven Theorie' entwickeln Menschen ihre Verhaltensziele. Und dennoch: Alle guten Vorsätze sind schnell dahin, wenn Emotionen hochkommen. Auch die Trainer im Seminar sind dagegen nicht gefeit.

Gearbeitet wird schließlich in drei Kleingruppen mit je zwei Trainern. Mit einer konkreten Aufgabe für den nächsten Morgen - eine Unternehmensphilosophie für die jeweilige Gruppe entwickeln - entschwinden alle ins gemütliche Kaminzimmer.

Montag: Konfliktbereitschaft fördern anstatt Vermeidungsstrategien pflegen, ist unser Motto. Denn für uns - so steht’s am Montagmorgen auf dem Flipchart - ist jeder Konflikt eine Chance für Veränderung. Das sollen wir gleich in einem Spiel unter Beweis stellen. Es geht darum, für die eigene Gruppe möglichst viel Gewinn zu erwirtschaften. Dabei wird unsere Zieltheorie 'Konflikte zulassen' durch die Konzentration auf das Gruppenziel 'Kooperation mit den anderen' fast vergessen.
Autor(en): Sibylle Nagler-Springmann
Quelle: management&training 05/01, Mai 2001, Seite 42-43
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