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Eine andere Welt erleben

Corporate Volunteering

Das Projekt 'Blickwechsel' ermöglicht Führungskräften ein lebendiges und praxisnahes Lernen durch eine zeitlich befristete Mitarbeit in sozialen Einrichtungen. Das Eintauchen in eine vollkommen fremde Lebenswelt bringt nicht nur sehr viele prägende Eindrücke mit sich, sondern hilft auch, das eigene Führungsverhalten zu überdenken und neue Strategien im Umgang mit anderen Menschen zu entwickeln.

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Martin Felger beschäftigt sich Tag für Tag mit Technik auf höchstem Niveau. Als Leiter der Produktionseinheit Strahlführungen sorgt er dafür, dass der Laserstrahl beim Schweißen immer punktgenau an der richtigen Stelle ansetzt. Jetzt hat er für kurze Zeit seinen 76 Mitarbeitern bei Trumpf Ditzingen den Rücken gekehrt und ist in eine vollkommen andere Welt eingetaucht. Beim 'Blickwechsel' der Agentur Mehrwert gGmbH verbrachte der gelernte Mechanikermeister eine Woche mit schwerst mehrfach behinderten Menschen in der Förderund Betreuungsgruppe des Samariterstifts Aalen. Ein 'echtes und tiefgründiges Erlebnis' mit nachhaltigen Eindrücken für den Berufsalltag. Und eine Zeitinvestition, die sich gelohnt hat.

'Im ersten Moment, als ich die Menschen mit ihren schweren Behinderungen sah, kam ich mir sehr fremd und deplaziert vor', schildert Martin Felger die Eindrücke aus seiner ungewöhnlichen Fortbildung. Wenig später habe dies sich jedoch schon geändert, weil er 'herzlich und vorbehaltlos' aufgenommen worden sei. Eine Woche lang galt es, mitzuhelfen bei Beschäftigung, Pflege, beim Essen, Begleiten, Arbeiten, Einkaufen oder Ausfahren mit dem Rollstuhl. Geduldig sein, wenn das gemeinsame Frühstück 'unendlich lange' dauert und es aufgrund der Behinderungen keinen Weg gibt, dies abzukürzen. Jemanden auch schon für die Anstrengung, die er unternimmt, zu loben und nicht erst, wenn etwas erreicht wurde, und, und, und...

Dabei hat den 43-Jährigen vor allem die Verschiedenartigkeit der behinderten Menschen 'überrascht und fasziniert'. Viele interessante Gespräche mit liebenswerten Menschen habe er geführt und zu manchen eine enge emotionale Bindung entwickelt. 'Ich lernte zu verstehen auch ohne zu sprechen', schildert der Produktionsleiter seine Begegnungen mit Personen, von denen etliche sich mit Worten nicht verständlich machen können.

Autor(en): Wolfram Keppler
Quelle: management&training 08/03, August 2003, Seite 24 - 25

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Artikel aus management&training 08/03:

Bild zur Ausgabe 08/03
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