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Corporate Twitter

Die Lufthansa tut es, die Telekom tut es und Daimler tut es auch – twittern. Seit rund einem Jahr testen die ersten Unternehmen, wie sich der Kurznachrichtendienst für PR, Personalmarketing oder auch Vertrieb nutzen lässt. Aus den Erfolgen und Misserfolgen der Pionierprojekte lassen sich bereits einige Regeln ableiten. managerSeminare mit einer Skizze des neu entstehenden Business-Feldes Corporate Twitter.

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Mit dem Zwitschern tat sich der Kranich anfangs schwer: Am 12. Mai 2009 starte die Lufthansa ihren ersten Twitter-Account und überschüttete die Follower ihrer Tweets sofort mit Sonderangeboten und Einladungen zu Online-Auktionen. Die Web-Gemeinde reagierte allergisch. Sie sprach von einer 'Bruchlandung' der Fluggesellschaft, mehr als 50 Blogs überschütteten sie mit Hohn und Spott. Auf Twitter selbst wurde der Zwitscher-Missgriff twitter-typisch kommentiert: Die Wortkombination 'Lufthansa' und 'fail' führte wochenlang die Charts der meistgenannten Schlagworte an.

Die Lufthansa war eines der ersten deutschen Großunternehmen, das sich aufs Twitter-Parkett wagte. Viele sind gefolgt. Unter ihnen die ganz großen: Daimler, Deutsche Telekom, Deutsche Bahn, RWE, Volkswagen, Metro, Henkel, Commerzbank, Siemens – alle verschicken sie neuerdings die Mikro-Meldungen mit maximal 140 Zeichen über den boomenden Kommunikationskanal. Einige ihrer Twitter-Projekte sind gut angelaufen, andere eher schleppend, wieder andere sind – so wie das erste Twitter-Experiment der Lufthansa – gescheitert. Zusammengenommen zeichnen sie aber mittlerweile ein recht deutliches Bild, auf welche Weise sich Twitter im Business-Kontext wofür nutzen lässt. Corporate Twitter gewinnt an Kontur.

Was sich sehr schnell herauskristallisiert hat: 'Corporate Twitter funktioniert nur mit persönlicher Note', erklärt Dr. Thomas Pleil, Professor für Public Relations an der Hochschule Darmstadt. In einer Untersuchung hat Pleil im vergangenen Jahr Kommunikation im Social Web untersucht und dabei auch die Twitter-Aktivitäten von Unternehmen unter die Lupe genommen, mit dem – zumindest für Web-2.0-Affine – wenig überraschenden Ergebnis: Authentizität ist angesagt, PR-Floskeln fallen durch: 'Die Nutzer wollen sich mit Menschen unterhalten und nicht mit Logos', spitzt der Kommunikationswissenschaftler zu.

Extras:

  • Begriffserklärungen: Die Nomenklatur der 140-Zeichen-Welt:
  • Literaturtipps: Kurzrezensionen von zwei Büchern sowie Hinweis auf einen Fachartikel zum Thema Twitter für Unternehmen bzw. Trainer
  • Linktipps: Vier weiterführende Webseiten mit Informationen rund um Twitter

Autor(en): Nina Peters, Andree Martens
Quelle: managerSeminare 149, August 2010, Seite 56 - 60 , 16813 Zeichen

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