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Corporate Coaching

Patchwork mit rotem Faden

Unternehmen und Organisationen suchen in Situationen des Wandels nach Methoden, die Führungskräfte im aktuellen Veränderungsprozess individuell unterstützen, gleichzeitig aber das gesamte Unternehmen in einem gemeinsamen Zielkorridor zusammenführen. Ein Ansatz ist das Corporate Coaching.
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Corporate Coaching ist das zielgerichtete und strukturierte Coaching aller Führungskräfte einer definierten Einheit (Unternehmensbereich, Standort, Gesamtunternehmen) innerhalb eines eng definierten Zeitraumes. Ein typischer Ausgangspunkt für Corporate Coaching sind umfassende Veränderungsprozesse, wie etwa die Reorganisation und Neuausrichtung eines Unternehmensbereichs oder die Einführung und Verankerung einer neuen Firmen- oder Führungsstrategie.

Im vorliegenden Fall ging es allerdings lediglich darum, nach einer Wachstumsphase alle Führungskräfte wieder auf eine Führungskultur zu eichen. Mithilfe dieses Ansatzes soll es gelingen, neue Kompetenzen beziehungsweise Einstellungen schnell, umfassend und nachhaltig zu vermitteln und zu verankern. Zu diesem Zweck erhalten alle Führungskräfteinnerhalb von sechs bis acht Wochen eine festgelegte Anzahl, in der Regel drei Einzelcoachings oder -trainings. Es wird also eine sehr intensive und umfassende Intervention gesetzt.

Der Vorteil von Corporate Coaching gegenüber Trainingsmaßnahmen liegt darin, dass Führungskräfte im individuellen, vertraulichen Rahmen ihre spezifischen Problemlagen offen besprechen können. Gruppendynamische Effekte sowie Diskretionshemmnisse entfallen. Durch die Arbeitsplatznähe des Coachings werden die Ausfallzeiten der Führungskräfte auf ein Minimum reduziert - der kostenträchtige Mehraufwand durch die Einzelbetreuung wird dadurch relativiert. Durch den roten Faden, der auf den virulenten Themen und Erfordernissen des Unternehmens basiert, werden Einzelstrategien zusammengeführt. Trotz der individuellen Arbeit bleibt das gemeinsame Ganze immer im Blickfeld.
Autor(en): Charlotte Goldstein
Quelle: management&training 11/03, November 2003, Seite 32-34
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