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Corona-Krise

Führungskräfte sind verunsichert

Angst und Verunsicherung sind zwei der prägenden Gefühle während der anhaltenden Corona-Pandemie. Dagegen sind auch Führungskräfte nicht gefeit, wie der aktuelle Hernstein Management Report des Hernstein Instituts zeigt: Von den 1.060 deutschen Führungskräften, Unternehmerinnen und Unternehmern und den 616 aus Österreich fühlen sich 45 Prozent aufgrund der Krise sehr oder eher verunsichert. Aber woher rührt diese Verunsicherung? Die größte Rolle spielen die mit der Pandemie einhergehenden Veränderungen im Arbeitsleben – 81 Prozent fühlen sich durch diese sehr oder etwas verunsichert. 78 Prozent beklagen zudem den Mangel an persönlichem Kontakt mit den Mitarbeitenden sowie den Verlust an klaren Strukturen im (Arbeits-)Leben. Angst, selbst an Corona zu erkranken, haben 69 Prozent der Befragten und auch die Angst vor Arbeitsplatzverlust scheint eine entscheidende Rolle zu spielen: 57 Prozent lassen sich davon sehr oder etwas verunsichern, die restlichen 43 Prozent sind sich ihrer Position sehr sicher. Dass sich die vielen Unsicherheitsfaktoren auch auf die Psyche auswirken, ist nicht überraschend. So stimmen 22 Prozent der Befragten der Aussage voll und ganz zu, aufgrund der Krise entstünden mehr mentale Probleme und Erkrankungen, 43 Prozent stimmen eher zu, 25 Prozent weniger. Nur ein Zehntel glaubt, die Krise habe keine solchen Auswirkungen auf die mentale Gesundheit.

Autor(en): Nathalie Ekrot
Quelle: managerSeminare 288, März 2022
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