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Content-Sharing

Gibst Du mir, so geb ich Dir

“Content is King”, heißt es in der e-Learning-Szene. Aber Content ist teuer. Die Idee, dass Unternehmen digitale Lerninhalte gemeinsam nutzen bzw. entwickeln, scheint somit aussichtsreich. Bislang gibt es drei große Projekte zum Thema Content-Sharing. managerSeminare e-le@rning stellt sie vor.
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Als ein Unternehmen mit dem Auftrag zur Entwicklung eines Lernprogramms auf die X-Pulse e-Learning GmbH, St. Ingbert, zukam, erinnerte sich Andreas Bernt-Bärtl: “Mensch, so ein Lernprogramm haben wir doch schon erstellt. Für ein anderes Unternehmen.” Die Gedanken des X-Pulse-Beraters liegen jetzt gut eineinhalb Jahre zurück. Damals fragte sich Bernt-Bärtl: “Käme es den Unternehmen nicht entgegen, wenn sie sich e-Learning-Inhalte teilen könnten? Content mehrfach zu entwickeln - das macht doch keinen Sinn.”

Diese Gedanken waren es, die den Anstoß zum ContentForum gaben. Dabei handelt es sich um eine Gemeinschaft von Unternehmen - initiiert von der ZF Friedrichshafen AG, Audi, RWE Systems, der Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk (ZWH) und dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) -, die ihre e-Learning-Inhalte untereinander austauschen bzw. Content gemeinsam entwickeln und nutzen wollen. Digitale Lerninhalte sollen also mehrfach verwendet werden. Content-Sharing nennt man das in der e-Learning-Szene. Hauptvorteil des Content-Sharings für die Unternehmen: Sie sparen Kosten. “Ein Unternehmen muss ein Lernprogramm nicht extra entwickeln lassen, wenn entsprechender Content bereits bei einem anderen Unternehmen vorhanden ist. Vielmehr erwirbt es den Content gegen einen günstigen Betrag oder tauscht es gegen ein Lernprogramm aus dem eigenen Haus, das für das andere Unternehmen von Interesse ist”, erläutert Ursula Hesselmann, Leiterin Mitarbeiterqualifizierung Neue Medien bei der ZF Friedrichshafen AG, das Konzept des ContentForums.

Extras:
  • Content-Sharing-Projekte im Überblick
Autor(en): Petra Walther
Quelle: e-le@rning Heft 03/05, August 2005, Seite 8-11
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