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Coaching

Nachwuchs fördern bei Hubert Burda Medien

Hubert Burda Medien setzte in seinem 'Basic Management Programm' für Nachwuchsführungskräfte verschiedene Elemente des Coachings ein, um im Endeffekt das gesamte Unternehmen zu coachen. Lesen Sie hier, wie das Training durchgeführt wurde und mit welchen Ergebnissen.
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Coaching findet auf vielen Ebenen statt: Inner-Coaching beziehungsweise Selbstcoaching, Individualcoaching für einzelne, Teamcoaching für die schon gewachsene Gruppe bis hin zum Unternehmenscoaching. Das Unternehmenscoaching hat Veränderungen für das gesamte System zum Ziel und setzt bei Mitarbeitern und Führungskräften gleichermaßen an. Unternehmen sind als komplexe, soziale und lebendige Systeme zu begreifen, die nach eigenen Gesetzmäßigkeiten funktionieren.

Veränderungen sind vor dem Hintergrund der systemischen Theorie durch kreative Interventionen möglich. Dadurch werden Irritationen und Suchprozesse ausgelöst, die letztlich für ein echtes Selbst-Bewusst-Sein sorgen - um die eigenen Ressourcen zu entdecken, zu entfalten und vor allen Dingen auch zu nutzen. Das bisherige Organisationssystem (selbstreferentiell, autonom und damit sehr stabil) wird aber vieles dafür tun, sich nicht zu verändern. Über direktive Wege finden Veränderungen keineswegs statt.

Das war der Ansatz für ein Führungs-Nachwuchsprogramm, das die Zentrale Personal und Organisationsentwicklung von Hubert Burda Media zusammen mit der Akademie für Führungskräfte der Wirtschaft (Bad Harzburg/ Friedrichshafen) entwickelt hat. Wenn es auch vordergründig wie ein klassisches Entwicklungsprogramm ausgerichtet zu sein scheint, in dem die berühmten Goldfische gezüchtet werden, ist die Idee doch tiefgründiger. Sie führt vom Individual- und Teamcoaching über das Inner-Coaching zum Unternehmenscoaching.

Der erste Durchgang des 'Basic Management Programms' startete im Herbst 2000 mit 15 Mitgliedern. Teilnehmer waren Nachwuchsführungskräfte, die in internen Auswahlverfahren bestimmt wurden.
Autor(en): Alexander Höhn, Dr. Bernhard Rosenberger
Quelle: management&training 06/02, Juni 2002, Seite 22-24
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