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Changemanagement

Der schwierige Weg zur Agilität

Viele Unternehmen agieren wie ein gemütliches altes Walross. Behäbig ruhen sie sich auf ihren ehemaligen Erfolgen aus und schaffen es nicht, schnell auf Marktveränderungen zu reagieren. Keine Spur von Agilität. Dieses negative Urteil stellen nicht etwa krittelnde Berater den Firmen aus, die Unternehmen fassen sich vielmehr an die eigene Nase. Laut einer Erhebung der Unternehmensberatung Kienbaum unter über 200 Managern und Projektleitern sind nur 15 Prozent der Befragten der An­­sicht, ihr Betrieb sei dazu in der Lage, schnell auf neue Kundenbedarfe zu reagieren – obwohl 63 Prozent diese Fähigkeit für wichtig halten. Die Erlahmungserscheinungen haben aus Sicht der Führungskräfte viele Ursachen. Dass Unternehmen dazu tendieren, sich auf alten Lorbeeren auszuruhen und in Routinen zu verharren, ist nur eine davon. Auch das Topmanagement setzen viele Befragte auf die Verdachtsliste: Change-Projekte, die der Agilität Vorschub leisten könnten, würden häufig scheitern, weil das Topmanagement seine Aufgaben versäumt. Change- Management wird zudem in vielen Betrieben immer noch als zeitlich begrenztes Projekt missverstanden, obwohl es eigentlich als stetiger Anpassungsprozess gesehen werden müsste. Ein paar Firmen, die agiler sind als andere, konnten die Kienbaum-Consultants in ihrer Untersuchung aber dennoch ausmachen – und herausarbeiten, durch welche Merkmale sie sich auszeichnen: Das Topmanagement trifft hier Entscheidungen besonders zügig. Zudem gibt es sogenannte atmende Systeme. Das heißt, die Arbeitsorganisation ist so beschaffen, dass es Mitarbeitern an der Basis möglich ist, eigenständig auf Veränderungen zu reagieren, ohne starre und langatmige Abstimmungsprozesse durchlaufen zu müssen. Und dann ist auch noch ein Stoff reichlich vorhanden, der dafür sorgt, dass das alles gut funktioniert: Vertrauen. Die Change-Management-Studie 2014/2015 'Agility – überlebensnotwenig für Unternehmen in unsicheren und dynamischen Zeiten' steht zum kostenlosen Download unter http://bit.ly/1FCFF4R bereit.
Autor(en): (jum)
Quelle: managerSeminare 210, September 2015
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