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Scheu vor neuen Medien bei Veränderungsprozessen

Change-Management

Europäische Unternehmen setzen neue Medien nur begrenzt und wenig differenziert zur Mobilisierung von Mitarbeitern und zur Unterstützung von Veränderungsprozessen ein. Eine aktuelle Studie zeigt, dass geringe Erfahrung und kein oder nur wenig Vertrauen zu den innovativen, elektronischen Instrumenten das heutige Change-Management bestimmen.

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Das zeigen die Ergebnisse einer von Gemini Consulting in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Wiesbaden, Fachbereich Medienwirtschaft, durchgeführten Studie. 45 globaltätige europäische Unternehmen aus fünf Branchen (Telekommunikation und Medien, Reisen und Transport, Versi-cherung und Finanzen, Automobil und Che-mie) wurden dazu befragt - darunter neun Start-up- und 36 Großunternehmen.

Ziel der Studie war eine Bestandsaufnahme, welche neuen Medien mit welchem Erfolg in europäischen Unternehmen zur Unterstützung von Veränderungsprozessen eingesetzt werden. 'Trotz der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten neuer Medien greifen Unternehmen überwiegend in die Mottenkiste der alten Veränderungsinstrumente und häufig fehlt der Mut, einen neuen Weg einzuschlagen', sagt Martin Claßen von Gemini Consulting.

Immer noch favorisieren europäische Unternehmen die klassische Form der Schulung (73Prozent) und weniger das innovative Intranet (44 Prozent). Auch gängige Informationskanäle wie Mitarbeiterzeitung (36 Prozent) und Informationszirkel (25 Prozent) liegen deutlich vor dem Medium E-Mail (23 Prozent). Und weit unten rangieren Business-TV (7 Prozent) und Videokonferenzen (2 Prozent), die neben einer rein schriftlichen Weitergabe von Informationen weitere Rezeptionskanäle ansprechen.

Für den erfolgreichen Einsatz von elektronischen Medien in Veränderungsprozessen sehen die befragten Unternehmen Potenziale vor allem in der Vereinfachung von Arbeitsabläufen (88 Prozent), Kosteneinsparungen (77 Prozent) und in einer schnelleren Akzeptanz der geplanten Maßnahmen (42 Prozent).

Autor(en): Martin Claßen
Quelle: management&training 02/01, Februar 2001, Seite 28 - 31

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Artikel aus management&training 02/01:

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