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Übersicht AnsprechpartnerDigitale Lernformate wie E-Learning-Kurse, Webinare oder Mobile Learning sind ein fester Bestandteil der Weiterbildungsstrategien vieler Unternehmen. Das zeigt eine aktuelle Studie der Fachzeitschrift „eLearning Journal”, die gemeinsam mit der Haufe Akademie durchgeführt wurde. Befragt wurden dafür mehr als 450 Mitarbeitende und Führungskräfte aus Unternehmen der DACH-Region. Für knapp die Hälfte der Befragten (49 Prozent) gehören digitale Lernformate heute zum Kern der betrieblichen Weiterbildung. Weitere 32 Prozent setzen sie ergänzend ein, und nur 16 Prozent gaben an, dass digitale Lernformate bislang nur vereinzelt genutzt werden oder kaum Bedeutung haben. Die Motive für den Einsatz sind vor allem pragmatischer Natur. Am häufigsten nannten die Befragten die erhöhte Lernflexibilität (80 Prozent).
Ebenfalls hoch gewichtet wird die Kostenersparnis: 77 Prozent sehen hierin einen wesentlichen Treiber, insbesondere durch den Wegfall von Reise- und Trainerkosten. Daneben verfolgen viele Unternehmen Ziele, die stärker auf die Integration von Lernen in den Arbeitsalltag abzielen. So gaben 64 Prozent an, digitale Lernformate gezielt zu nutzen, um Lernprozesse besser mit der täglichen Arbeit zu verzahnen. 63 Prozent setzen digitale Formate für eine effizientere Einarbeitung neuer Mitarbeitender ein. Für gut die Hälfte der Befragten (51 Prozent) spielt die Möglichkeit, Inhalte zu standardisieren und skalierbar bereitzustellen, eine Rolle. Deutlich nachrangig bleibt hingegen ein Aspekt, der in der Diskussion um Learning Analytics häufig betont wird: Nur 35 Prozent der Befragten priorisieren eine bessere Nachverfolgbarkeit von Lernfortschritten durch den Einsatz digitaler Lernformate.
Die vollständige Studie kann hier heruntergeladen werden: msmagazin.info/335DigitalesLernen
Beitrag von Janine Dengel aus managerSeminare 335, Februar 2026