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Am Flughafen schlafen

Airport-Hotels im Aufwind

Mit funktionalen Herbergen haben die Hotels an Deutschlands Flughäfen nichts mehr gemein. Vor allem für Business-Reisende und Tagungsgäste bieten sie Komfort der Extraklasse und haben sich damit zu den Goldeseln des Gaststättengewerbes gemausert.
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Wann steigt man im Hotel am Flughafen ab? Nur im Notfall! Wenn die Stewards streiken, die Startbahn im Nebel versinkt und man im ganzen Chaos nicht mal ein Taxi in die Stadt ergattern kann - nur dann. „Airport-Hotels sind nie modern und selten individuell“, beschreibt Anne Klopffleisch, Event-Managerin bei Deutschlands größter PR-Agentur Pleon, das Image der Herbergen in den Flugschneisen.

Doch das Bild der funktionalen Bettenburgen, die im Ernstfall Unterschlupf gewähren, entspricht längst nicht mehr der Wahrheit. Die Hotels neben der Landebahn haben sich zu den Stars des Gewerbes gemausert - und zwar sowohl was das Angebot als auch was die Nachfrage betrifft. So darf sich auf Handtücher mit den Stickereien nobler Hotelketten freuen, wer an großen Flughäfen absteigt.

Arabella Sheraton ist z.B. das dominierende Logo am Düsseldorfer Landeplatz. Noch exklusiver können etwa Gäste in München und Frankfurt nach dem Auschecken einchecken: Ein Haus der Kempinski-Kette erwartet die Besucher der bayerischen Metropole, in Mainhatten darf man sich auf Steigenberger-Niveau freuen. Beides sind 5-Sterne-Häuser, die ihren Gästen auf Durchreise allen Luxus mitgeben wollen, den die in der kurzen Zeit genießen können.
Autor(en): Corinna Moser
Quelle: managerSeminare 94, Januar 2006, Seite 6-7
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