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APPetizer – Übersetzen

Google Übersetzer – Die Alles-Versteherin

Die App beherrscht insgesamt 103 Sprachen und wird ständig erweitert. 59 der Idiome können auf das Smartphone heruntergeladen werden, sodass alle Übersetzungsfunktionen für sie auch offline zur Verfügung stehen. Von denen gibt es vier: Erstens können Wörter oder kurze Phrasen eingetippt werden. Statt über die Tastatur kann der Text zweitens auch handschriftlich eingegeben werden, wobei die App auch vor üblerem Gekrakel nicht kapituliert. Noch schneller geht es über die dritte Funktion: Der zu übersetzende Text wird eingesprochen. Der vierte Modus bietet die Möglichkeit, ein einigermaßen flüssiges Gespräch auf zwei Sprachen zu führen. Wenn eine Partei etwas sagt, übersetzt die App sofort laut in die jeweils andere Sprache.

Android, iOS; kostenfrei

 

Pons Übersetzer – Die Komplexitäts-Expertin

Die Pons-Wörterbücher kennen alle aus dem Englischunterricht. Diese Übersetzer-App bringt die umfangreichen Nachschlagewerke für 36 Sprachen auf das Smartphone und bietet dazu noch viele Features. So lassen sich etwa mit dem sogenannten DeepL-Service komplexe Sätze so übersetzen, wie ein Muttersprachler sie ausdrücken würde. Die hohe Übersetzungsqualität ist auf eine große Anzahl von Lexikografen zurückzuführen, die die Inhalte kontinuierlich redaktionell prüfen und erweitern. Wer sich mit der Aussprache nicht sicher ist, kann sich die Übersetzung vorlesen lassen oder sie mit der integrierten Zoom-Funktion vergrößern und seinem Gegenüber zeigen. Interessant für Lernfreudige: Übersetzte Wörter können in die ebenfalls kostenfreie Vokabeltrainer-App von Pons kopiert werden.

Android, iOS; kostenfrei

 

Microsoft Übersetzer – Die Meeting-Expertin

Die Übersetzer-App von Microsoft verfügt nicht nur über eine Sprach- und eine Texteingabe, sondern auch über eine Bilderkennung. Schnell ein Foto von der Speisekarte des Restaurants im Ausland geschossen oder vom Straßenschild, und sie liefert die Übersetzung. Ebenfalls gut ausgereift ist die „Unterhalten-Funktion“, über die Personen in verschiedenen Sprachen miteinander chatten können, während die App nahezu in Echtzeit übersetzt. Das funktioniert auch mittels Spracheingabe, womit sich sogar mehrsprachige Meetings mithilfe der App gut durchführen lassen. Vorausgesetzt, alle Teilnehmenden haben sie installiert – und ihre Smartphone-Kopfhörer eingesteckt. Ansonsten droht die Gefahr einer elektronischen Variante des babylonischen Sprachengewirrs, wenn alle Smartphones durcheinanderplappern.

Android, iOS; kostenfrei

 
Autor(en): Bernd Braun
Quelle: managerSeminare 277, April 2021
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