Tutorial
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Die eigene Impathie trainieren

Empathie gilt seit Langem als eine der wichtigsten Kompetenzen in der Arbeitswelt, insbesondere für Führungskräfte. Viel deutet darauf hin, dass ihr psychologisches Pendant, die erst jüngst wissenschaftlich beschriebene Impathie, ähnlich bedeutsam ist. Diese meint die Fähigkeit, die eigenen Gefühle und die eigene Situation wahrnehmen und verstehen zu können. Zwei Ansatzpunkte, um die eigene Impathie zu trainieren.

Der Impathie-Timer

Beim Impathie-Timer handelt es sich weniger um eine Übung als um einen kontinuierlichen Trainingsprozess. Dabei setzen wir uns alle 20, 25 oder 30 Minuten – je nachdem, welches Intervall für uns selbst am besten passt – eine Erinnerung auf dem Handy, etwa in Form eines angenehmen Gongs. Immer wenn der Gong erklingt, halte ich inne, lehne mich einen Moment zurück, atme tief ein und aus und stelle mir folgende Frage: „Kann ich, ohne meine Hände anzuschauen oder zu bewegen, spüren, dass meine Hände lebendig sind?“ Wenn ich die Frage mit „Ja“ beantworten kann und die Lebendigkeit in meinen Händen spüre, wende ich meine Aufmerksamkeit meinen Füßen zu: „Kann ich, ohne meine Füße anzusehen oder zu bewegen, spüren, dass meine Füße lebendig sind?“ Sobald ich auch diese Frage mit „Ja“ beantworten kann, frage ich mich nach der Lebendigkeit meines gesamten Körpers. Während dieses inneren Prozesses setze ich ein sanftes Lächeln auf – egal, ob ich mich danach fühle oder nicht. Das entspannt meine Gesichtszüge und sendet ein beruhigendes Signal an meinen Körper. Dieser Prozess kann nur wenige Sekunden bis ein oder zwei Minuten dauern.

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Wirkweise

Insbesondere wenn wir über längere Zeit konzentriert am Rechner arbeiten, neigen wir dazu, unseren Körper zu vergessen und spüren ihn immer weniger. Stattdessen ist unsere Aufmerksamkeit ganz auf den Bildschirm gerichtet. Um Impathie zu entwickeln, ist es jedoch wichtig, sich selbst wahrzunehmen. Hierfür ist unsere Körperlichkeit von großer Bedeutung. Denn unsere Gefühlswelt und Körperlichkeit sind untrennbar miteinander verbunden. Wenn wir unser Körpergespür trainieren, trainieren wir daher immer auch unser Einfühlungsvermögen in unsere Gefühle, unsere Impathie.

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