Management

Team Management System

Ausgewogen zum Dream-Team

Was macht aus einem Team ein Dream-Team? Welche Funktionen müssen Teammitglieder übernehmen? Und wie sind einzelne Aufgaben zu verteilen, damit alle motiviert am Erfolg arbeiten können? Antworten liefert das Team Management System TMS. Teamtrainer Hartmut Wagner gibt Einblick in den Werkzeugkoffer für Teamarbeit.
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Bilden viele kreative Köpfe schon ein Spitzenteam? Keineswegs! In ihr kreatives Potenzial verliebt, denken sie oftmals nicht ans Ausarbeiten und Umsetzen ihrer Vorschläge. Gute Ergebnisse kann ein Team indes nur hervorbringen, wenn seine Mitglieder ganz verschiedene Aufgaben wahrnehmen. Je heterogener das Team und seine Aufgaben, desto größer ist die Chance, dass aus dem Team ein Dream-Team wird.

Doch welche Arbeitsfelder müssen Teams im Einzelnen besetzen? Wie sollten Teams zusammengesetzt sein? Und wie ist die Arbeit im Team zu verteilen, damit Erfolg entsteht? Antworten liefert das Team Management System (TMS), ein von den Managementexperten Charles Margerison und Dick McCann entwickeltes Instrumentarium zur Analyse von Teams und zur Förderung der Teamarbeit. Die beiden Teamforscher fanden heraus, dass Mitglieder von Success Teams auf ausgewogene Art und Weise neun zentrale Arbeitsfunktionen wahrnehmen. Zu diesen zählen das Beraten, Innovieren, Promoten, Entwickeln, Organisieren, Umsetzen, Überwachen, Stabilisieren und Verbinden. Der Dreh- und Angelpunkt eines jeden erfolgreichen Teamprozesses ist die zentrale Funktion des Verbindens. Mindestens einer im Team – meistens der Teammanager – muss alle Bereiche im Auge behalten, sie miteinander vernetzen und den Teammitgliedern entsprechende Impulse geben.

Um alle Teamrollen abzudecken, braucht es jedoch keinesfalls so viele Personen wie Teamrollen. Als Margerison und McCann die bevorzugten Verhaltensweisen und Merkmale – die so genannten Arbeitspräferenzen – untersuchten, fanden sie heraus, dass Teammitglieder in der Regel gleich für drei Teamrollen Präferenzen zeigen: Meist haben sie zwar eine klare Hauptpräferenz, darüberhinaus besitzen sie aber noch Nebenpräferenzen für zwei verwandte Teamrollen. Ergänzen sich die Teammitglieder mit ihren jeweiligen drei Arbeitspräferenzen so, dass im Bedarfsfall die Energie aller Teamrollen präsent ist, und kooperieren sie zudem sehr gut, dann kann schon aus drei Personen ein regelrechtes Dreamteam entstehen. Oft bilden sogar nur zwei Personen, die sich in ihren Präferenzen diametral gegenüberstehen, eine Basis für beachtlichen Erfolg.

Extras:
  • Info-Kasten: Die Entstehung des Team Management Systems.
  • Info-Kasten: Acht Teamrollen, die in jedem Spitzenteam besetzt sein sollten.
  • Info-Kasten: Drei Instrumente des Team Management Systems, die helfen, ein leistungsfähiges Team zusammenzustellen.
Autor(en): Hartmut Wagner
Quelle: managerSeminare 46, Januar 2001, Seite 92-99
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