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Studie: Interaktivität kommt bei Mitarbeitern an

Akzeptanzprobleme hin oder her - einer Studie der Webacad GmbH & Co. KG, Eschborn, zufolge ist e-Learning besser als sein Ruf: Fast alle der insgesamt 92 Befragten erachten das Lernen mit digitalen Medien generell als sinnvoll. Allerdings wurden auch ausschließlich e-Learning-Interessierte befragt - und zwar Kunden der Webacad und der Muttergesellschaft Management Circle AG, die sich in der Vergangenheit für e-Learning interessiert oder Verstaltungen zu diesem Thema besucht haben. Rund die Hälfte nutzt bereits e-Learning-Angebote seines Unternehmens, wobei WBTs stärker absolviert werden (39 Prozent) als CBTs (25 Prozent).

Laut der Studie wird das Lernen mit CBT und WBT in erster Linie als Ergänzung zu klassischen Seminaren betrachtet. Dabei sind Software-Trainings (78 Prozent), WBTs zu Fachthemen (69 Prozent) und Produktschulungen (59 Prozent) von besonderem Interesse für die Befragten. Aber auch der Vermittlung von Soft Skills via e-Learning steht ca. die Hälfte offen gegenüber.

An dem Lernen mit digitalen Medien gefällt besonders, dass das Lerntempo individuell bestimmt werden kann und man von Zeit und Ort unabhäng ist. Wichtig darüber hinaus: e-Learning muss Spaß machen! Darin sind sich zumindest mehr als drei Viertel der Befragten einig. Eine noch stärkere Rolle wird der Interaktivität beigemessen. Insbesondere das Feedback über Erfolg und Misserfolg, Simulationen sowie Tests und Übungsaufgaben sind den Befragten wichtig. Darüber hinaus ist ihnen an Interaktion via Chat und einer tutoriellen Begleitung gelegen. Abgesehen von e-Mails nutzen in der Praxis jedoch noch verhältnismäßig wenige Lerner die Kommunikationsmöglichkeiten im Rahmen von e-Learning: Jeweils weniger als ein Drittel gab an, zu chatten, Foren zu besuchen oder sich in virtuelle Klassenräume zu begeben.

Um e-Learning zu nutzen, zeigen die Befragten übrigens starkes Eigenengagement. So informieren sich 86 Prozent von sich aus in ihrem Unternehmen über vorhandene Möglichkeiten. Das scheint auch nötig zu sein, denn zwei Drittel der Unternehmen werben nicht aktiv für e-Learning. Dabei würde dies eindeutig zu einer stärkeren Nutzung führen, wie die Untersuchung zeigt: In Unternehmen, die auf ihre e-Learning-Angebote aktiv hinweisen, nutzen 80 Prozentpunkte mehr Mitarbeiter CBTs und WBTs als in anderen.

Eine Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse der Studie 'E-Learner 2002' kann kostenfrei angefordert werden. Die komplette Studie kostet 120,- Euro.

Was ist wichtig beim e-Learning?

Interaktivität 98 %
Zeit- und Ortsunabhängigkeit 97 %
Aufbereitung der Inhalte 97 %
Tests und Übungsfragen 96 %
Individuelles Lerntempo 96 %
Kommunikationsmöglichkeiten 86 %
Dokumentation zum Download 83 %
Spaß 77 %
Zertifikat 59 %
Video 46 %
Sound 42 %
Autor(en): (pwa)
Quelle: e-le@rning Heft 03/02, Juli 2002
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