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Kein leichter Job

Outplacement

Dem Thema Outplacement wird seit etwa einem Jahr in der deutschen Wirtschaftspresse deutlich mehr Aufmerksamkeit gewidmet als je zuvor. Wolfgang Nicolai geht der Frage nach, welche Veränderungen in der Outplacement Beratung und in deren Umfeld stattfinden und wie sich diese auf die Beratungsleistung auswirken.

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Zu der Frage, womit sich das gesteigerte Interesse am Thema Outplacement erklären lässt, lassen sich vor allem zwei Gründe anführen. Das ist zum einen der rapide Personalabbau in vielen Unternehmen und damit der drastische Anstieg der Arbeitslosigkeit, der Hilfen zur beruflichen Neuorientierung für immer mehr Menschen fast automatisch in den Vordergrund rückt. Zum anderen hat der so genannte Vermittlungsskandal der Bundesanstalt für Arbeit dazu geführt, dass angesichts der Zweifel an den Vermittlungsquoten und den Möglichkeiten der Arbeitsämter im allgemeinen, Alternativen bei der beruflichen Neupositionierung eine deutliche Aufwertung erhalten haben.

Outplacement - sei es Einzel- oder Gruppenoutplacement - spielt dabei eine wichtige Rolle. Dennoch besteht eine Diskrepanz zwischen der Aufmerksamkeit in der Wirtschaftspresse und der tatsächlichen Inanspruchnahme von Outplacement in Relation zu der Größenordnung des Personalabbaus. Die Wachstumsraten im Outplacement halten noch nicht Schritt mit der Dimension des Personalabbaus.

Die Verschlechterung der Lage am Arbeitsmarkt hat dazu geführt, dass mehr und mehr High Potentials ihren Arbeitsplatz verlieren. Hochqualifizierte Mitarbeiter im besten Vermittlungsalter, die noch vor gar nicht allzu langer Zeit heftig von Unternehmen umworben wurden, stehen plötzlich ohne Job da. Diese Kategorie von Mitarbeitern würde unter besseren Bedingungen eindeutig für das Einzeloutplacement prädestiniert sein. Noch vor zwei bis drei Jahren brauchten sie in den meisten Fällen beim Wechsel des Arbeitgebers überhaupt kein Outplacement.

Autor(en): Prof. Dr. Wolfgang Nicolai
Quelle: management&training 04/03, April 2003, Seite 34 - 35

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