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Prävention als Führungsaufgabe

Gesundheitmanagement

Innerhalb der Unternehmenskultur muss eine Umbewertung erfolgen, um zu erkennen, dass sich erfolgreiches Gesundheitsmanagement in barer Münze auszahlt. Es geht nicht mehr, wie in früheren Zeiten, um akuten Stressabbau, sondern vielmehr um die Stärkung der individuellen Belastbarkeit der Mitarbeiter, um dem rasanten Tempo auf Dauer standhalten zu können.

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Die Entwicklung moderner Technologien und Kommunikationsmittel in den letzten Jahren stellt Management und Mitarbeiter von Unternehmen vor neue Anforderungen: Das Produktivitätsvolumen soll trotz abnehmender Mitarbeiterzahlen und verkürzter Arbeitszeiten gehalten oder gesteigert werden. Durch die schnelle Entwicklung der modernen Kommunikationstechnologien müssen mehr und mehr Informationen immer schneller verarbeitet werden.

Die Konsequenzen sind für die Unternehmen in der steigenden Stressbelastung der Mitarbeiter messbar. Als direkte Auswirkung zeigte sich bereits in den 8o-er Jahren in den USA eine Kostenexplosion im Gesundheitswesen. Dies erforderte eine Umbewertung innerhalb der Unternehmenskultur. Die individuelle Gesundheit und das Wohlbefinden aller Mitarbeiter wird seitdem als ein wichtiges unternehmerisches Ziel und als Garant für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens erkannt.

Damit ist die Aufgabe eines betrieblichen Gesundheitsmanagements bereits umrissen. Es geht nicht mehr nur darum, Fehlzeiten zu reduzieren und dadurch Kosten zu sparen, indem die Mitarbeiter nicht krank werden bzw. schneller wieder gesund und damit einsetzbar sind. Die offizielle Definition der WHO versteht unter Gesundheit weit mehr als die Abwesenheit von Krankheit: Gesundheit umfasst danach körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden. Die Soziopsychosomatik geht heute in ihren Erkenntnissen weiter und definiert Gesundheit im betrieblichen Gesundheitsmanagment so: 'Gesundheit ist eine Fähigkeit zur Problemlösung und Gefühlsregulierung, durch die ein positives seelisches und körperliches Befinden - insbesondere ein positives Selbstwertgefühl - und ein unterstützendes Netzwerk sozialer Bezi-hungen erhalten oder wieder hergestellt wird.'

Autor(en): Robert Jautschus
Quelle: management&training 01/00, Januar 2000, Seite 32 - 35

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