Führung

Exit-Gespräche
Exit-Gespräche

Aufschlussreicher Abschied

Wenn Mitarbeitende kündigen, stellen Unternehmen ihnen selten die richtigen, zielführenden Fragen. Damit bringen sie sich um viele Lernchancen. Denn regelhaft geführte Exit-Gespräche helfen, ehrliches Feedback zu etwaigen Schieflagen im Betrieb zu bekommen. Wichtig ist allerdings, die Dos und Don'ts beim Führen von Exit-Interviews zu kennen.

Preview

Gute Gründe: Warum Unternehmen Exit-Gespräche regelhaft einführen sollten

Nicht zu nah dran: Wer Exit-Interviews durchführen sollte

Vom richtigen Zeitpunkt bis zur sensiblen Kommunikation: Worauf es bei der Planung und Durchführung von Exit-Gesprächen ankommt

Vier Klimazonen im Blick: Welche Themenfelder bei Exit-Gesprächen auf den Radarschirm gehören

Die Folgen der Fragen: Wie mit den Ergebnissen von Exit-Gesprächen umgegangen werden sollte


Cover managerSeminare 288 vom 18.02.2022Hier geht es zur gesamten Ausgabe managerSeminare 288

Im vorigen Sommer kam eine junge Klientin zu uns ins Coaching, die mitten in einer beruflichen Neuorientierung steckte. Nicht zuletzt wünschte sie sich Hilfe bei der Frage, wie sie einen Arbeitgeber findet, bei dem sie sich endlich wohlfühlt. Im Coaching berichtete sie von schlechter Stimmung, Überlastung und fehlender Unterstützung bei ihrem vorherigen Arbeitgeber. Wir hakten nach, und je konkreter und offener wir unsere Fragen stellten, umso deutlicher wurde, in welchen Bereichen des Unternehmens besonders viel im Argen lag. Zum Schluss schaute uns die Klientin mit großen Augen an und sagte: „Das hätten die mich mal alles fragen sollen!“

In der Tat. Doch so wie bei unserer Klientin verhält es sich in vielen Unternehmen: Mitarbeitende kündigen – und außer dem obligatorischen und meist unangenehmen Gespräch zur Überbringung der Hiobsbotschaft passiert nicht viel. Geschweige denn, dass nach den tieferliegenden Gründen für die Kündigung geforscht würde. Man scheut den Aufwand, findet den Anlass unangenehm oder unterschätzt die Bedeutung, die ein solches Gespräch haben kann: Der oder die Mitarbeitende hat ja sowieso schon gekündigt und somit „keinen Nutzen mehr“ für das Unternehmen.

Doch genau das ist ein Trugschluss. Denn auch aus ungünstigen Situationen wie der Kündigung einer Mitarbeiterin oder eines Mitarbeiters lässt sich etwas lernen. Exit-Situationen sind sogar besonders geeignet, als Unternehmen etwas über sich selbst zu erfahren. Denn selten kann eine Organisation so ehrliches Feedback bekommen wie von Mitarbeitenden, für die „nichts mehr auf dem Spiel steht“. Wenn Exit-Befragungen konsequent und von kompetenten Personen durchgeführt werden, bekommen Unternehmen strukturelle Informationen an die Hand, die ihnen aussagekräftigere Erkenntnisse liefern, als es eine „nebenbei“ geäußerte Einzelmeinung je könnte.

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