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Erlebnislernen

Bitburger im Hochseilgarten

Viele Personalverantwortliche sind skeptisch gegenüber dem Einsatz eines Outdoortrainings. Die Methode ist umstritten, da häufig der Eventcharakter im Vordergrund steht und die Frage des Transfers nicht geklärt ist. Wie die Bitburger Brauerei das erlebnisorientierte Lernen umsetzt, zeigen folgende Trainingsbeispiele.
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Ganzheitlichkeit ist ein wesentlicher Grundsatz der Personalentwicklung in der Bitburger Brauerei. Daher legt das Unternehmen bei der Qualifizierung der Mitarbeiter neben der fachlichen und methodischen Komponente zunehmend Wert auf Maßnahmen zur Persönlichkeitsentwicklung.

Fragen, die sich in diesem Zusammenhang für die Personal- und Organisationsentwicklung stellen, sind: Wie kann ich Wandel bezüglich der Arbeitsorganisation, der Zusammenarbeit, der Abläufe mit Mitarbeitern trainieren? Wie kann ich Mitarbeiter öffnen, neue Wege mit zu gehen, veraltete Verfahren abzulösen, neue Vorhaben mit Mut, Selbstvertrauen und Zielorientierung anzugehen?

Bitburger sucht einen Weg, Veränderung erfahrbar zu machen. Neben theoretischfachlicher Weiterbildung zählen erlebnisorientierte Elemente schon lange zum Repertoire der Personalentwicklung. Gruppendynamische Übungen wie Brückenbau, Teppich-Labyrinth oder Neandertal sind mittlerweile bekannte 'Spiele', die eher traditionell ausgerichtete Seminare bereichern und erweiterte Eindrücke und Erfahrungen ermöglichen.

Outdoortrainings sieht das Unternehmen als konsequente Fortsetzung dieser Entwicklung und Reaktion auf die veränderten Anforderungen. Hierbei werden sie keinesfalls als 'Incentives' mit Abenteuer-Urlaubs-Charakter verstanden. Outdoortrainings sollen die Lernfelder des klassischen Seminar- und Trainingsbetriebs um die erlebnisorientierte Komponente erweitern. Die Zielsetzungen der Outdoortrainings sind nicht willkürlich, sondern werden aus den intensiven Bedarfsanalysen der jeweiligen Seminarteilnehmer-Gruppen abgeleitet.
Autor(en): Theo Scholtes, Stefan Hieronimus
Quelle: management&training 08/01, August 2001, Seite 34-37
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