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Der m & t Seminartest

Sinnlich Englisch lernen

Wer Englisch lernen oder verstaubte Kenntnisse auffrischen will, belegt einen Englischkurs. Jedoch lehren viele Anbieter nach alten Schulmethoden, die bei Lernenden Unbehagen auslösen: Auswendig Lernen, Grammatik-und Vokabelübungen. G.I.T. aus Bergisch Gladbach geht andere Wege und benutzt suggestopädische Lernformen, die mehr Erfolg versprechen. management & training testete ein Seminar.
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Mit 'English is easy!' bereitet Trainerin Magdalena Miles ihre Teilnehmer auf den G.I.T.-Englisch-Aufbau-Kurs vor. Sie versteht sich als Animateurin, die den zwölf Lernenden unterhaltsam und mit vielen Sinneseindrücken die englische Sprache lehrt. Das beginnt beim Namen, jeder soll sich einen neuen geben. Miles geht mit gutem Beispiel voran und nennt sich ab sofort Lucy, sie wirft einen Ball Gabriele Stevens zu, Mitarbeiterin der Kaufhof Warenhaus AG, die irritiert sagt: 'My name is Mary.' Mary wirft den Ball dem Nächsten zu, es folgen George, Ann, John, Nancy und alle anderen.

Kurioser Anfang für einen Englisch-Kurs, auch der Raum folgt nicht den Mustern eines typischen Klassenzimmers: Das Dachgeschoss eines Sporthotels in Much bei Köln wurde vom Veranstalter G.I.T. für das Seminar ausgewählt, durch die Fenster dringt viel Licht. Die weißen Wände sind mit Plakaten und Karten geschmückt - natürlich mit englischen Motiven. Auf dem Boden stehen Kisten mit Hüten und Musikinstrumenten. Die Teilnehmer sitzen in bequemen Liegestühlen, die im Kreis angeordnet sind, Tische zum Schreiben fehlen. 'English is easy!' tönt es wieder. Während des gesamten Seminars konfrontiert Lucy die Teilnehmer mit diesem Satz, bis auch der Letzte seine schlechten Erinnerungen an vergangene Schulzeiten getilgt hat.

Die meisten Teilnehmer haben einen englischen Grundwortschatz, aber es fällt ihnen schwer, in Gesprächen spontan zu reagieren und die Wörter in sinnvolle Sätze zu bringen. Alle sind durch ihre Tätigkeiten im Unternehmen mit Englisch konfrontiert: Hans-Peter Sticksel arbeitet bei Appied Films in Alzenau, er ist durch eine Fusion gezwungen, Englisch zu reden. Jana Binder ist bei den Bär Elektrowerken beschäftigt, ihr fallen Telefongespräche mit ausländischen Kollegen schwer.
Autor(en): Daniel Thomas
Quelle: management&training 06/01, Juni 2001, Seite 38-39
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