Wissen

10 Lernmethoden für den Autodidakten

Frische Luft für graue Zellen

Zu den Gewinnern gehört in Zukunft, wer es schafft, sich immer wieder schnell und dauerhaft auf neue Lerninhalte einzustellen. Gefragt ist hier der Autodidakt, denn, wer sich alleine darauf verläßt, daß sein Unternehmen sich um den Wissenszuwachs kümmert, der wird des öfteren verlassen sein. Autodidakt, das ist keine Begabung, sondern eine Summe von Lernmethoden, die jeder einzelne sich aneignen kann.
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Wer in der richtigen Weise mit den optimalen Lernmethoden lernen will, der muß wissen, auf welchem Wege das menschliche Gehirn Informationen aufnimmt und optimal verarbeitet. Die nebenstehende Darstellung veranschaulicht, daß sehen, selber sagen und selber tun einen hohen Erhaltenswert garantieren.

Der Mensch hat verschiedene Eingangskanäle, über die Augen, über die Ohren, über den Tastsinn (Fühlen), über Geruch und Geschmack usw. Wer hier als Autodidakt die stärksten Eingangskanäle nutzt, dem wird Lernen leicht fallen. Auch die Kombination verschiedener Eingangskanäle, wie z. B. Hören und Sehen führen zu einem dauerhaften Behaltenswert. Es gibt Methoden, die diese Eingangskanäle in der richtigen Art und Weise nutzen und damit das Lernen erleichtern.

Bitte schauen Sie sich einmal die folgenden 20 Begriffe an:

Ring – Kanne
Geige – Sack
Buch – Vogel
Auge – Wasser
Bleistift – Beutel
Reifen – Krug
Knochen – Heft
Fleisch – Flugzeug
Schaf – Gitarre
Holz – Schere

Nehmen wir an, Sie möchten sich diese 20 Begriffe einprägen, und zwar in der Kombination links/rechts bzw. rechts/links. Auf die Frage „Was steht bei 'Ring'?” assoziieren Sie also den Begriff 'Kanne' und umgekehrt. Die visuelle Assoziationsmethode nutzt als Eingangskanal das 'Sehen'. Bei dieser Methode werden die einzelnen Begriffe paarweise als bildhafte Vorstellungen aufgenommen. Bitte versuchen Sie es einmal und stellen Sie sich folgendes vor:

• Ein Ring fällt in eine Kanne.
• Eine Geige wird in den Sack eingepackt.
• Ein Vogel sitzt auf einem Buch…
Autor(en): Günther Beyer
Quelle: managerSeminare 22, Januar 1996, Seite 42-47
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