Dossier: Diversität

Dass Diversität Unternehmen kreativer und innovativer machen kann, ist gut bekannt. Dass es in Teams mit gutem Geschlechtermix oft harmonischer zugeht, unterschiedliche Bildungsbackgrounds vor manch Bias schützen und verschiedene kulturelle Hintergründe in einer globalisierten Wirtschaftswelt Gold wert sein können, ist ebenfalls kein Geheimnis. Trotzdem gibt es überall in den Unternehmen nach wie vor Tendenzen zu Monokulturen und dort, wo die Belegschaften bunter sind, werden die potenziellen Vorteile von Diversität oft kaum ausgespielt. Warum das so ist und wie sich das ändern lässt.

Veröffentlicht am 14.09.2023

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Folgende Beiträge erwarten Sie:

Kulturelle Diversität als Lernquelle

Weisheiten von woanders

Wir stecken oft so sehr in unseren Gewohnheiten fest, dass wir gar nicht erst auf die Idee kommen, dass es auch Alternativen geben könnte. Ein Blick auf andere Kulturen kann hier inspirierend sein, zeigt er doch: Unsere Art, die Dinge zu sehen und anzugehen, ist kein Naturgesetz. Man kann auch anders kommunizieren, anders mit Gemeinschaft umgehen, anders an Innovation herangehen, eine andere Haltung zur Arbeit einnehmen, als wir es tun.

Transkulturelle Kompetenz entwickeln

Diverser denken

Die meisten Führungskräfte wissen um die vielen Vorteile, die kulturell diverse Teams Unternehmen bieten. Zudem sind ihnen Werte wie Toleranz und Offenheit wichtig. Mitarbeitende aus anderen Kulturkreisen empfangen sie daher mit offenen Armen – trotzdem aber auch mit einigen unbewussten Vorbehalten. Wozu das führt und wie Führungskräfte ihre Vorurteile loswerden und echte transkulturelle Kompetenz entwickeln können.

Unconscious Bias in Unternehmen

Schädliche Schubladen

Unternehmen können es sich immer weniger leisten, dass aufgrund unbewusster Vorurteile Talente durchs Rekrutierungssieb fallen und wertvolle Fähigkeiten von Mitarbeitenden systematisch übersehen werden. Mit gezielten Trainings versuchen sie, dem schädlichen Schubladendenken entgegenzuwirken. Die zeigen oft jedoch wenig Wirkung – oder erweisen sich sogar als kontraproduktiv.

Rassismus im Unternehmen

Mut zur Reflexion

Niemand hält sich für rassistisch, und doch werden täglich Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Hautfarbe oder Religion diskriminiert – auch in Unternehmen. Meist geschieht das unbewusst, was es umso wichtiger macht, über Rassismus zu informieren und für das Thema zu sensibilisieren. Wie (unbewusste) rassistische Diskriminierung abläuft, was sie bei Betroffenen auslöst, wie sich gegenwirken lässt – und warum es für Unternehmen gefährlich ist, das Thema zu ignorieren.

Disability Management

Barrieren beseitigen

Das Thema Behinderung geht jedes Unternehmen an – mit einer Ausgleichsabgabe ist es nicht (ab)getan. Denn tatsächlich beschäftigen fast alle Firmen Menschen mit Behinderungen oder Erkrankungen, sie wissen es nur nicht, weil sich Mitarbeitende nicht trauen, dies offenzulegen. Die Folge sind Missverständnisse und Probleme im Arbeitsalltag. Eine Inklusionsstrategie verhindert nicht nur negative Dynamiken, sondern bringt auch positive Effekte.

Emotionale Diversität in Unternehmen

Mut zur Melancholie

Der Mensch steht bei uns im Mittelpunkt: Das wird in vielen Firmen gern betont. Wirklich ernst genommen wird die Botschaft aber selten. Denn wer dies tut, muss sich nicht nur um die Happiness der eigenen Leute kümmern, sondern auch um ihre Traurigkeit, meint Tim Leberecht. Erst das macht eine Organisation wirklich menschlich – und nebenbei auch noch zukunftsfähig.

Stereotype über Frauenkarrieren

Zwischen Mama und Paula

Karriere zu machen und in der Firmenhierarchie aufzusteigen, erweist sich für Frauen noch immer schwerer als für Männer. Schuld daran sind Stereotype, die nach wie vor in den Köpfen aller Beteiligten verankert sind. Doch auch hartnäckige, oftmals unbewusst ablaufende Mechanismen lassen sich verändern.

Gender Balance als Unternehmensziel

Mehr als Frauenförderung

Auf ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis auf allen Ebenen zu achten und Männer und Frauen fair zu behandeln, bringt Unternehmen viele Vorteile ein. Von einer echten Gender Balance sind die meisten trotzdem weit entfernt. Das liegt auch daran, dass viele Organisationen meinen, es geht bei dem Thema allein um Frauenförderung. Doch das ist viel zu kurz gedacht, meint Anke van Beekhuis.

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