Dossier: Körperbetonte Methoden in der Weiterbildung

Viele Methoden im Coaching und Training funktionieren vor allem über das Gespräch. Doch was, wenn nicht nur der Verstand, sondern auch der Körper in Schwung gebracht werden soll? Mit körperorientierten Methoden lassen sich oft tiefere Themen bearbeiten und schnellere Ergebnisse erzielen. Das Dossier stellt einige vor – vom bewegten Warm-Up im Seminar bis hin zur Proxemik.

Veröffentlicht am 01.08.2022

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Folgende Beiträge erwarten Sie:
  • Trainingsspitzen: Körpersprache-Seminare: Absurd!
    von Niki Harramach
    Wer seine Arme verschränkt, nimmt eine innere Abwehrhaltung ein, wer seine Nase hebt, hat einen Entschluss gefasst – solche Dinge lernt man in Seminaren und Büchern zur Körpersprache. Niki Harramach findet das vor allem: absurd. Denn schließlich lässt sich Körpersprache immer nur im Kontext verstehen.

  • Design Thinking: Warm-ups für jeden Workshop
    von Pauline Tonhauser
    Design Thinking ist vor allem als Innovationsmethode aus der Produktentwicklung bekannt. Doch Elemente des Ansatzes können auch für frischen Wind in Training und Teamentwicklung sorgen – zum Beispiel typische Warm-ups. Design-Thinking-Coach Pauline Tonhauser hat ein paar der kleinen Übungen zusammengestellt.

  • Alternative Moderationsmethode: Mit dem Soziodrama Erlebnisse schaffen
    von Jörg Jelden
    Erlebnisorientierte Methoden sind derzeit im Trend. Zu Recht, schließlich lassen sich damit tiefere Themen bearbeiten und oft auch bessere Ergebnisse erzielen – davon ist Moderationsexperte Jörg Jelden überzeugt. Er hat für sich ein bereits älteres Format neu entdeckt: das Soziodrama. In Training aktuell erklärt er, wie der Ansatz funktioniert und was er in Workshops leistet.

  • Mikroexpressionen im Coaching: Mimische Minis
    von Petra Peinemann
    Das aufmerksame Zuhören ist ein wichtiges Element jeder guten Beratungs- beziehungsweise Coachingbeziehung. Zuschauen ist ein weiteres: Denn die Gesichtsmimik verrät viel über die Emotionen des Gegenübers – gerade dann, wenn sie kaum wahrnehmbar ist. Warum es sich besonders für Coachs lohnt, sie lesen zu können, hat Petra Peinemann untersucht.

  • Raumverhalten deuten und steuern: Die vergessene Körpersprache
    von Armin Poggendorf
    Neben Gestik und Mimik gibt es noch einen weiteren Teil der Körpersprache, über den Unausgesprochenes einen nonverbalen Ausdruck findet: das Raumverhalten. Armin Poggendorf erklärt, wie sich die Proxemik in Seminar und Workshop nutzen lässt.

  • Coaching-Methode: Tanz der Phänomene
    von Vanessa Krüger
    Wie entsteht eigentlich ein Problem? Wer das weiß, findet schnell Ansatzpunkte, um es zu beheben. Beziehungsweise um die Wahrnehmung des Problems so zu verändern, dass es keines mehr ist. Helfen kann dabei eine Coaching-Intervention, die nicht nur auf der kognitiven Ebene ansetzt.

  • Neurowissenschaftliche Erkenntnisse für Coachs: Auf allen drei Ebenen coachen
    von Alica Ryba und Gerhard Roth
    Coaching ist inzwischen in fast alle Bereiche des beruflichen und privaten Lebens vorgedrungen, dennoch erzielt es oft keine langfristige Wirkung. Denn viele Interventionen setzen allein auf der Ebene der psychischen Befindlichkeit an, vernachlässigen aber die Ebenen des Verhaltens und des Körpers. Welche grundlegenden neurowissenschaftlichen Erkenntnisse Coachs für ihre Arbeit benötigen, erklären Gerhard Roth und Alica Ryba.

Veröffentlicht am 01.08.2022
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