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Das Blog


21. Februar 2020 | Von Nicole Bußmann

Corporate Learning 2025 (#CL2025): Vision eines neuen Lernens

Es ist selten, dass man genau benennen kann, wann eine Vision Gestalt annahm, bei der Vision „Corporate Learning 2025“ ist es aber so: Ihre Geburtsstunde war im Jahr 2017, als sich 1.600 Menschen aus Personalentwicklung und Training in einem sogenannten MOOCathon zusammenfanden. Acht Wochen lang lernten sie voneinander und diskutierten, wie organisationales Lernen in Unternehmen in Zukunft aussehen kann, ja muss. Ihre Überzeugung: Mit klassischer Personalentwicklung lassen sich die immensen Lernherausforderungen unserer dynamischen Welt nicht mehr bewerkstelligen: Zu starr, zu langsam, zu unflexibel und zu wenig passgenau sind die bekannten Weiterbildungsansätze.

Der Überzeugung folgte die Vision: eine Art Roadmap in die Zukunft der Arbeit. Einige der MOOCathon-Teilnehmenden schlossen sich nämlich zur Projektgruppe „Corporate Learning 2025“ zusammen und entwarfen ebendiese. Seitdem ist diese Vision in Arbeit, wird ergänzt, weitergedacht, fortentwickelt. Schon in fünf Jahren, so eine These, wird Lernen nicht mehr als Event im Seminarraum verstanden, sondern ist eins geworden mit dem Akt der Arbeit. „Lasst das Lernen frei“, könnte man die Vision schlagrufmäßig zusammenfassen. Folgerichtig widmet sich das nächste Großprojekt der Lerncommunity im April 2020 der Gestaltung von Lernräumen. Man darf gespannt sein.

Weitere Antworten auf die Zukunft des Lernens finden Sie, liebe Leserinnen und Leser, in dem diesmaligen Titelthema von managerSeminare, übrigens kollaborativ zusammengetragen von vier Köpfen der Corporate Learning Community.

„Time is Honey“, „Enthetzt euch!“, „Die Uhr kann gehen“ – mit solchen Aphorismen regt Karlheinz Geißler seit mehr als 40 Jahren zur Reflexion über die Zeit an. Verschiedene Diszipilinen – etwa die Physik, die Theologie, Philosophie, Germanistik und Pädagogik – hat er zu Rate gezogen, um die Entstehung von Zeitproblemen zu untersuchen und zu verstehen. Eine seiner zentralen Erkenntnisse: Zeit ist gar nicht real. Folglich kann die Zeit selbst auch nicht verändert werden, sondern nur unsere Vorstellung von ihr.

Im April wird der Zeitforscher auf den Petersberger Trainertagen mit dem Life Achievement Award für sein Lebenswerk geehrt. Im Herbst vergangenen Jahres haben wir ihn in München getroffen und uns davon überzeugt: Geißler ist ein echter Vordenker in Sachen Zeitgestaltung. Schon sehr früh hat er Position bezogen – für einen souveränen und selbstbestimmten Umgang mit der Zeit und gegen eine permanente Optimierung, wie sie in klassischen Zeitmanagementkonzepten beschrieben wird. Geißler nutzt dafür den schönen Begriff „Zeitzufriedenheit“. Im Interview erklärt der Wirtschäftspädagoge, wie wir Zeitkompetenz aufbauen und uns mit dem Verinnen von Zeit versöhnen.


Kommentare (0) | Kategorie: Lernen & Lehren, Training & Development

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