Reflexion

Trainingsspitzen

Wenn Open Space zur Farce wird

Es hat sich mittlerweile herumgesprochen: Open Space eignet sich gut, um Mitarbeiter einzubinden und ihre Kreativität zu nutzen. In vielen Fällen verkommt dieses Arbeitsformat aber zu einem reinen Spaßevent. Da wird zwei Tage New Work gespielt – und danach bleibt alles beim Alten. Mit fatalen Folgen, wie der New-Work-Experte Mark Poppenborg weiß.
Kostenfrei für Mitglieder von Training aktuell
Downloaden
Kostenfrei für Mitglieder von Training aktuell
Downloaden
Aus der aktuellen Unternehmensstrategie sollen die konkreten Unternehmensziele abgeleitet werden? Oder: Eine neue Geschäftsidee keimt auf, und sie braucht jetzt Futter für ihren nächsten Schritt in Richtung Marktreife? Solche Prozesse sind in der Regel Chefsache. Ideen werden im exklusiven Kreis erarbeitet. Auf der ersten Führungsebene, vielleicht noch auf der zweiten. Feste Agenda, feste Arbeitsfenster, klare Ergebnisse. Aber die Exklusivität hat einen Haken: Man nutzt nur einen Bruchteil der Kompetenzen im Unternehmen, und am Ende müssen die Ergebnisse dann auch noch aufwendig in die Organisation hineingetragen werden. So richtig flutscht das nicht. Und so gehen Unternehmen mehr und mehr dazu über, Mitarbeiter in die Organisationsentwicklung einzubinden.

Die passenden Arbeitsformate stellt der Markt längst bereit. Und es hat sich inzwischen herumgesprochen, dass Open Space, World Café oder BarCamps wirksame Mittel sind, um die Mitarbeiter einzubinden, ihre Kreativität zu nutzen und zu fördern, dass sie Verantwortung …
Autor(en): Mark Poppenborg
Quelle: Training aktuell 03/17, März 2017, Seite 47-49
Wir setzen Analyse-Cookies ein, um Ihre Zufriedenheit bei der Nutzung unserer Webseite zu verbessern. Diese Cookies werden nicht automatisiert gesetzt. Wenn Sie mit dem Einsatz dieser Cookies einverstanden sind, klicken Sie bitte auf Akzeptieren. Weitere Informationen finden Sie hier.
Akzeptieren Nicht akzeptieren
nach oben Nach oben