Reflexion

Trainingsspitzen

'Ich mach’s für 3.000!'

Der höchste Tagessatz, das fetteste Bankkonto: zu protzen, gehört in der Trainingsszene dazu. Preis gleich Ansehen lautet die simple Formel dahinter. Doch wer so denkt, interessiert sich nicht für die Menschen, die er vorgeblich entwickeln will, sondern nur für den eigenen Geldbeutel, meint Personal-Branding-Experte Benjamin Schulz.
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Es ist eine der Lieblingsbeschäftigungen auf Kongressen, wenn Trainer, Berater und Speaker zusammenkommen: Jeder protzt damit, den höchsten Tagessatz und das fetteste Bankkonto zu haben. Ähnlich dem Brunftverhalten röhrender Hirsche wird hier geklotzt, dass es eine wahre Pracht ist, ganz nach dem Motto: 'Je dicker der Sack, desto höher der Marktwert'. Und wer dabei nicht in 500er-Schritten mitbieten kann, hat in dieser Riege nichts verloren. 'Hast Du auch gehört, der XY macht seine Vorträge für nur 2.000 Euro? Ist es schon so weit mit dem gekommen?', wird da hinter vorgehaltener Hand...
Autor(en): Benjamin Schulz
Quelle: Training aktuell 09/15, September 2015, Seite 50
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