Reflexion

Trainingsspitze
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Bei Unzufriedenheit Geld zurück?

Beraterinnen und Berater sollten nur dann bezahlt werden, wenn ihre Konzepte einem Unternehmen den gewünschten Erfolg bringen, so eine populäre Forderung. Eine Mechanikerin wird ja auch nur dann bezahlt, wenn das Auto wieder fährt. Warum dieser Vergleich hinkt und eine erfolgsabhängige Bezahlung in der Beratung keinen Sinn macht, erklärt Organisationssoziologe Stefan Kühl. 
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Der Schneider bekommt sein Geld nur, wenn die Hose sitzt. Die Mechanikerin wird nur dann honoriert, wenn das Auto nach der Reparatur besser funktioniert als vorher. Warum sollen Organisationsberaterinnen und -berater da eine Ausnahme machen und auch dann bezahlt werden, wenn ihre Konzepte bei der Organisation nicht zum erhofften Erfolg geführt haben?

Die zurzeit modische Forderung nach einer erfolgsabhängigen Bezahlung passt ins Klima: Beratungsfirmen geraten unter Druck, wenn sie (wie in Realität geschehen) Expertenpapiere für die Reformierung der Berliner Universitäten schreiben, die auf den Studentenerfahrungen ihrer Jungberaterinnen und -berater basieren. Gestandene Strategieberater müssen sich zunehmend dafür rechtfertigen, dass …

Autor(en): Stefan Kühl
Quelle: Training aktuell 04/21, April 2021, Seite 46-47
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