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© Wolfgang Ponikwar

Landkarten fürs Lernen

Seminarmethode

Interaktivität und Selbstorganisation lassen sich auch mit wenig Aufwand ins Seminar bringen - sogar dann, wenn es strikte Zeitvorgaben oder enge Budgets gibt. Trainer Wolfgang Ponikwar erklärt, wie ihm dies mit Lernlandkarten gelingt.

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Der Seminarraum ist vorbereitet. Alle Standards sind da: ein Beamer, ein Flipchart, die Bestuhlung an Tischen, damit die Teilnehmerinnen ihre Unterlagen ablegen können. Die Trainerin geht die Inhalte des kommenden Seminartags in Gedanken durch: Einführung ins neue Fachgebiet, Klärung der Grundbegriffe, um erste Zusammenhänge sichtbar machen zu können. Im Laufe des Tages dann Vertiefung. Auch hier wieder viele neue Begriffe und Zusammenhänge, die erläutert und verstanden werden wollen.


Die Trainerin weiß, was erwartet wird: ein Fachseminar. Und das bedeutet in der Regel: vorgegebener Lehrplan, förmliche Prüfung und ein knappes Zeitbudget, das sich oft mehr am äußeren Druck als an den Inhalten orientiert. Eine freie Gestaltung des Trainings mit Spielen und klassischen Gruppenarbeiten ist kaum möglich. Frontalunterricht ist gefragt, der zwar wenig wirksam im Sinne eines langfristigen Lernerfolgs, dafür aber zeiteffektiv ...

Autor(en): Wolfgang Ponikwar
Quelle: Training aktuell 02/19, Februar 2019, Seite 13 - 15 , 9937 Zeichen

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