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Know-How-Transport in Deutschland verbessern

'Sand im Getriebe erschwert zur Zeit eine effiziente Gestaltung der Kooperation von Hochschule und Wirtschaft.' Mit diesen Worten kritisierte Bundesbildungsminister Karl-Hans Laermann beim 3. Dialog Hochschule-Wirtschaft Anfang April in Rostock die Hindernisse beim Wissenschaftstransfer. Zwar gehöre die Kooperation zwischen Hochschule und Wirtschaft mittlerweile weitgehend zur Normalität, dennoch seien noch nicht alle möglichen Chancen realisiert, so Laermann. Zu den Stolpersteinen, die den Prozeß und die Dynamik der Kooperation hemmten, gehöre auch die geplante Besteuerung der Drittmittelforschung an Universitäten und Hochschulen, sagte der Minister. Er forderte vom Bundesfinanzministerium eine Revidierung der 'niemandem nützenden Steuerbürokratie'. Sie wirke sich negativ auf die anwendungsbezogene Hochschulforschung auf. Eine Verschlechterung der Wirtschaftskooperation sei somit vorprogrammiert. Als vorbildliche ausländische Transferprogramme nannte der Minister den Europäischen Transfer- und Innovationsprozeß zwischen Hochschule und Wirtschaft. Hier sei mit dem COMETT-Programm 'die transnationale Zusammenarbeit von Hochschulen und Unternehmen europäischer geworden', erklärte Laermann. Aus diesem Grund werde sich die Bundesrepublik Deutschland dafür einsetzen, wesentliche Teile des COMETT-Programms im Rahmen des Nachfolgeprogramms SOCRATES zu erhalten und auszubauen.
Autor(en): (eab)
Quelle: Training aktuell 05/94, Mai 1994
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