Interaktion

Hybride Bildungssettings 
Hybride Bildungssettings 

Zwischen den Räumen

Nach der Krise werden sich Weiterbildner vermehrt fragen: „In Präsenz oder doch lieber virtuell?“ – „Hybrid!“, sollte hier laut Nele Hirsch die Antwort sein. Die Bildungswissenschaftlerin erklärt, wie hybrides Lernen gestaltet werden kann und die Verknüpfung von Präsenz- und Online-Räumen gelingt.

Neben reinen Präsenz- und reinen Online-Lernangeboten rückt hybrides Lernen und Lehren immer weiter in den Fokus der Weiterbildungsbranche. Aber gibt es reines Präsenz- und reines Online-Lernen überhaupt? In jedem Online-Setting sind alle Beteiligten schließlich auch immer an einem physischen Ort. Und in jedem Präsenzsetting haben sie (fast) immer auch einen Online-Zugang dabei. Somit ist jede Lernumgebung in gewisser Weise hybrid. Was aber bedeutet das für die pädagogische Gestaltung von Bildungssettings? Wie können die Vorteile von physischen Räumen und Online-Räumen bestmöglich verknüpft werden?

Jede Lernumgebung ist in gewisser Weise hybrid.

Unterschiede zwischen physischen Räumen und Online-Räumen

Der reale Raum als Lernraum (der physische Ort, an dem sich eine Person zum Lernen aufhält) unterscheidet sich vom virtuellen Raum (der Online-Zugang, den eine Person zum Lernen nutzt) besonders in fünf Punkten. Diese sind jedoch nicht als starres „Entweder-oder“ zu betrachten, sondern vielmehr mit einem vorangestellten „eher“.

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