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CUBE – Das Visu-Event
CUBE – Das Visu-Event

Bilder mit Botschaft

Von der Entwicklung von Visualisierungsideen bis hin zu Tricks für kreative Präsentationen, von klassischen Figuren bis hin zu modernen Erklärfilmen im Whiteboard-Stil, von kleinen Sketchnotes bis hin zu großformatigen Graphic Recordings – CUBE deckte die ganze Bandbreite des Visualisierens ab. Das Event vom Verlag managerSeminare zeigte: Richtig gemacht, sind Bilder weitaus mehr als hübsches Beiwerk. Sie schaffen ein gemeinsames Verständnis, wecken Emotionen und verankern Botschaften.

Zeichnungen, Flipchart-Notizen und grafische Darstellungen noch besser, routinierter und innovativer zu Papier bringen – das konnten die Teilnehmenden bei „CUBE – Das Visu-Event“ lernen. Am 24. September 2021 kamen dafür online mehr als 120 Interessierte aus der Weiterbildungs- und HR-Branche zusammen, um von bekannten Größen der Visualisierungsszene zu lernen. Veranstaltet wurde das Event vom Verlag managerSeminare gemeinsam mit dem Visualisierungsexperten Axel Rachow, der als Kurator, Co-Moderator und Referent fungierte.

Irgendwo zwischen Kindergarten und Picasso

Um an CUBE teilnehmen zu können, musste man nicht bereits Visualisierungsprofi sein – auch Anfängerinnen und Einsteiger waren explizit eingeladen. Bei einer Abfrage zu Beginn der Veranstaltung zeigte sich indes, dass ein Großteil der Teilnehmenden bereits Erfahrungen mitbrachte. So ordnete je ein Drittel den Stand seiner Visualisierungskünste bei „Für den Hausgebrauch reicht's, ist aber ausbaufähig“ und „Mit Leidenschaft dabei, läuft ganz gut“ ein. Etwa ein Fünftel gab an, lediglich im Kindergarten mit seinen Zeichenkünsten punkten zu können, und immerhin 3 Prozent sahen sich in direkter Konkurrenz zu Picasso. „Die meisten sind wohl schon länger dabei“, schlussfolgerte Rachow.

Schrift, Bilder, Figuren, Komposition, Medien, Präsentation – um diese sechs Aspekte von Visualisierungen drehten sich die Workshops von CUBE. Um das zu verdeutlichen, griff Axel Rachow zur Einführung gleich selbst auf einen besonderen Kniff zurück: Jeden dieser Begriffe hatte er auf eine Seite eines Pappwürfels zusammen mit einem passenden Bild gemalt. Während er den Teilnehmenden die Themen der Veranstaltung nacheinander erläuterte, drehte er die jeweilige Seite in die Kamera. „Der Würfel hat auch etwas von einem Geschenk“, erklärte Rachow anschließend und klappte den Karton auf. Im Inneren kamen die Porträts der zehn Referentinnen und Referenten zum Vorschein (siehe Bild). Ein erster Vorgeschmack auf zahlreiche kreative Anregungen, die das Event noch liefern sollte.

Visualisierungsexperte Axel Rachow war nicht nur Kurator und Co-Moderator von CUBE, sondern gab zahlreiche Tricks für gelungene Visualisierungen und Präsentationen an die Hand. Katharina Langfeldt / managerSeminare

Von klein bis groß, von klassisch bis modern

Die je 70-minütigen Workshops deckten dabei die ganze Bandbreite von Visualisierungen ab – von Vorbereitung (Entwicklung von Visualisierungsideen) bis hin zur Vermittlung (überraschende Ideen für kreative Präsentationen). Von Klassikern (Figuren zeichnen) bis hin zu ungewöhnlichen neuen Formaten (Erklärfilme im Whiteboard-Stil). Von klein (Sketchnotes) bis hin zu groß (Graphic Recording).

Zahlreiche Tipps und Hinweise, wie sich speziell Ziele und Visionen visualisieren lassen, lieferte etwa der Workshop von Coach und Beraterin Doris Reich, die nach 20 Jahren im Management kreativer arbeiten wollte und sich 2013 selbstständig gemacht hat. „Beim Visualisieren sollte man möglichst einfach vorgehen“, betonte sie zu Beginn. Alle Zeichnungen setzen sich dabei aus den immer gleichen Grundformen zusammen: Kreis, Rechteck, Dreieck, Linie, Welle, Punkt, wie Reich weiter erklärte – eine Grundregel, an die die Teilnehmenden auch in anderen Workshops immer wieder erinnert wurden.

Alle Zeichnungen setzen sich aus den immer gleichen Grundformen zusammen: Kreis, Rechteck, Dreieck, Linie, Welle, Punkt.

Anschließend lieferte Reich einige Beispiele für passende Visualisierungen rund um die Themen Ziele und Visionen. Sie startete mit einem Klassiker: der Zielscheibe. Die setzt sich in ihrer Grundform aus vier Kreisen für die Scheibe und drei Strichen für den Ständer zusammen und ist damit in der Tat sehr anfängerfreundlich. Die Teilnehmenden waren in den Workshops aufgerufen, mitzuzeichnen, um nicht nur theoretischen Input zu bekommen, sondern auch ihre praktischen Skills zu trainieren. Mit dem nötigen Material dafür – Stiften, Wachsmalkreiden und einem speziellen Kleber – waren sie vorab vom Veranstalter ausgestattet worden.

Bekannte Motive der Situation anpassen

Reich malte die Mitte ihrer Zielscheibe klassisch rot, betonte aber, dass man die Farbgebung an die jeweiligen Begebenheiten anpassen kann. Wird z.B. die Metapher „Ins Schwarze treffen“ verwendet, sollte die Mitte der Zielscheibe entsprechend aussehen. Die Scheibe kann aber auch in den Unternehmensfarben des Kunden gestaltet werden. „Die Farbe kann die Bedeutung ändern“, gab Reich dabei zu bedenken. Im Coaching hatte sie einmal das Ziel einer Klientin in einer Farbe festgehalten, die diese nicht mochte – eher kontraproduktiv.

Neben der Farbe lässt sich auch das Motiv selbst auf unzählige Arten anpassen. Geht es z.B. um das Thema Nachhaltigkeit, kann der Pfeil, der in der Zielscheibe steckt, durch ein Blatt ersetzt werden. Geht es eher darum, das Teamgefühl zu illustrieren, können drei Figuren auf dem oberen Rand der Zielscheibe gezeichnet werden, über ihren Köpfen eine große Sprechblase mit dem Wort „Wir“. „Wichtig ist dabei, dass die Sprechblase von allen Figuren kommt", betonte Reich.

Die Teilnehmenden waren aufgerufen, selbst zu Stift und Papier zu greifen. Im Workshop von Doris Reich lernten sie z.B., dass ein Ziel (symbolisiert durch den Berg) weniger abschreckend wirkt, wenn es mit durch ein Gesicht vermenschlicht wird. Miriam Wagner / managerSeminare

Ein weiteres beliebtes Bild für ein Ziel ist ein Berggipfel. Auch hier lässt sich die Basisversion mit wenigen Strichen selbst von Einsteigern problemlos zeichnen. Kleine Fahnen auf unterschiedlichen Höhen des Berges können für Teilziele stehen. Allerdings warnte Reich: „Bei einer erschöpften Organisation, die bereits viele Projekte hinter sich hat, ist das vielleicht nicht das passende Motiv. Es kann Stress auslösen, zu viel sein.“ Eine Alternative lieferte die Visualisierungsexpertin auch gleich mit: den Gipfel vermenschlichen. Weitaus weniger abschreckend wirkt er etwa, wenn er ein Gesicht erhält, angedeutet durch zwei Augen und ein breites Lächeln. Auch hilft es, Männchen daneben zu malen, die fast genauso groß sind wie der Berg, so wirkt er gleich viel leichter bezwingbar (siehe Bild). Wer noch mehr Bewegung reinbringen möchte, kann auch Figuren um den Berg herumtanzen lassen, weil sie sich darauf freuen, gemeinsam das Ziel zu erreichen.

Nach Rezept oder improvisiert?

Businessillustrator Christian Ridder verglich in seinem Workshop „Komplexe Themen strukturiert visualisieren“ das Visualisieren mit dem Kochen: Manchmal muss man sich an ein Rezept halten, manchmal improvisieren. Werden einem z.B. in einem Meeting spontan Themen zugeworfen, kann man daraus Schritt für Schritt eine Sketchnote entwickeln. Es geht aber auch andersherum: Man hat bereits ein Bild im Kopf und sucht anschließend nach passenden Ideen. „Beides hat seinen Wert“, betonte Ridder, zu dessen Schwerpunkten Graphic Recording und Visualisierungstrainings gehören.

SERVICE

  • Christian Ridder: Business as Visual – Buch und Kartenset. managerSeminare 2021, 69,90 Euro, für alle mit Training aktuell im Abo 59,90 Euro. 
  • Axel Rachow, Johannes Sauer: Der Flipchart-Coach. Profi-Tipps zum Visualisieren und Präsentieren am Flipchart. 9. Auflage, managerSeminare 2019, 29,90 Euro, für alle mit Training aktuell im Abo 25,90 Euro.
  • Axel Rachow, Johannes Sauer: Kreativ präsentieren. Wirkungsvolle Präsentationsformen – überzeugend anders als PowerPoint. managerSeminare 2020, 29,90 Euro, für alle mit Training aktuell im Abo 25,90 Euro.

CUBE – Das Visu-Event findet am 30.9.2022 live in Köln statt. Infos unter cube-visu-event.de

Bevor es ans gemeinsame Zeichnen ging, stellte er den Teilnehmenden sieben Visualisierungsstrategien vor, die sich in den eigenen Arbeitsalltag einbauen lassen. Ein erster Schritt kann etwa die Methode „Pimp your Protocol“ sein, bei der man ein Protokoll erstellt, aber rundherum mehr Platz lässt als üblich. Der kann genutzt werden, um hinterher visuelle Elemente einzufügen, z.B. einen farbigen Rahmen, bunte Markierungen der wichtigsten Begriffe, kleine Figuren und Icons. In eine ähnliche Richtung geht die Mindmap Plus – eine Mindmap, die um Symbole ergänzt wird oder selbst eine bildhafte Form annimmt, z.B. die von einem Baum oder einem U-Bahn-Plan. „Klassische Mindmaps sehen alle gleich aus, diese Methode macht sie unterscheidbar“, erklärte Ridder deren Nutzen.

Eine Metapher als Grundstruktur

Die Methode, mit der er dann gemeinsam mit den Teilnehmenden im Workshop ein Thema beispielhaft bearbeitete, ist hingegen eher für Fortgeschrittene geeignet: die metaphorische Grundstruktur. Dabei sucht man sich zunächst eine Metapher, die zum jeweiligen Thema passt, z.B. eine Achterbahn, ein Fußballspiel, eine Seefahrt oder ein chemischer Prozess. Anregungen dazu liefert das Kartenset „Business as Visual“, das Ridder gemeinsam mit dem gleichnamigen Buch im Verlag managerSeminare veröffentlicht hat (siehe Service-Kasten). Wie wichtig die Grundstruktur ist, verdeutlichte Ridder: „Wenn man sie nicht hätte, wäre es bloß Popcorn, also eine lose Sammlung verschiedener Bilder.“

Wenn man die Grundstruktur nicht hätte, wäre es bloß Popcorn, also eine lose Sammlung verschiedener Bilder.

Als Praxisbeispiel im CUBE-Workshop wählte Ridder die Metapher des Schwimmbads. Sie sollte das Thema „Visualisieren auf der Arbeit anwenden“ veranschaulichen (siehe Bild). Ridder stellte auf seine Dokumentenkamera um und zeichnete live, ebenso wie die Teilnehmenden zu Hause. Links auf der Zeichnung platzierte er ein sehr flaches Becken, in dem eine Figur entspannte – die Komfortzone, in der man nur die Visualisierungen verwendet, mit denen man sich bereits völlig sicher fühlt. Doch wie nun nach rechts in das große Schwimmbecken kommen, in dem man tiefer in das Thema eintauchen und vielleicht sogar einen echten Schatz – symbolisiert durch eine Schatztruhe – heben kann?

Ein Schwimmbad diente als Grundsturktur für die Visualisierung, die Christian Ridder gemeinsam mit den Teilnehmenden in seinem Workshop erstellte. Screenshot

Zwischen den beiden Becken gibt es Stationen wie „Bildersammlung anlegen“ oder „Inspirationsquellen“. Auf den ersten Stufen im großen Schwimmbecken, die immer weiter in die Tiefe führen, platzierte Ridder einfachere Arten von Visualisierungen wie die Mindmap Plus oder Sketchnotes. Gemeinsam mit den Teilnehmenden suchte er nach immer neuen Begriffen und Bildern, um die Zeichnung zu ergänzen. Ein Männchen, das am Beckenrand Kniebeugen macht, steht etwa für regelmäßiges Üben – was eine Teilnehmerin z.B. in Form eines Sketchnote-Circles machte. Das Sprungbrett, auf dem ein Männchen gerade dabei ist, seinen Mut zu sammeln, symbolisiert den nächsten großen Anlass, bei dem man visualisieren wird, beispielsweise eine Rede oder ein Workshop. Zum Schluss suchte Ridder gemeinsam mit den Teilnehmenden noch nach einer geeigneten Überschrift, wofür sich besonders eine emotionale Botschaft eignet. Der Vorschlag „Wie schwimme ich mich frei?“ einer Teilnehmerin stieß auf allgemeine Zustimmung.

Durch Visualisierungen öffnen sich Coachees leichter

Ebenfalls um komplexe Themen ging es im Workshop von Martin Haussmann, Geschäftsführer von bikablo, der die Visuellen Wörterbücher entwickelt hat und eine feste Größe in der deutschen Visualisierungsszene ist. Der Vorteil von Visualisierungen liegt für ihn auf der Hand: Komplexe Zusammenhänge zu visualisieren, z.B. in der Organisationsentwicklung, schafft ein gemeinsames Verständnis. Speziell im Coaching gibt es einen weiteren positiven Effekt: Übersetzt der Coach das, was der Coachee sagt, in Bilder, kommt das beim Coachee als große Wertschätzung an. Schließlich muss der Coach dafür sehr intensiv zuhören und sich komplett auf den Klienten einlassen. Dadurch öffnen sich Coachees oft leichter, so Haussmanns Erfahrung.

Übersetzt der Coach das, was der Coachee sagt, in Bilder, kommt das beim Coachee als große Wertschätzung an.

Dass auch bei komplexen Themen einfache Visualisierungen am besten funktionieren, demonstrierte Haussmann bei CUBE. Zunächst brachte er den Teilnehmenden ein paar simple Basissymbole bei – eine Lupe, eine Glühbirne, Figuren – und gab grundlegende Tipps, wie sich Zeichnungen verbessern lassen. So schafft es z.B. Tiefe, wenn man allen rechten Seiten einen Schatten verpasst. Der kann durchaus auch farblich variieren, etwa bei Figur A grün, bei Figur B blau.

Anschließend stellte er den Teilnehmenden Aufgaben, die diese zeichnerisch lösen sollten, etwa: Ein Team hat eine Idee, die Führungskraft lehnt diese aber ab. Mit dem grundlegenden Visualisierungsvokabular ausgestattet, ging das den meisten Teilnehmenden leicht von der Hand. Am Ende erstellten sie als Meisterstück eine Visualisierung von dem Satz: „Der Bedarf eines IT-Teamleitungs-Coachings ergibt sich aus einer accountingfokussierten, hierarchiesensiblen Interferenz persönlichen und fachlichen Involvements von Leitung und Geschäftsführung.“ Selbst von diesem Satz-Ungetüm ließen sich die Teilnehmenden nicht abschrecken, sondern fanden ihre eigenen Lösungen. Eine Teilnehmerin etwa zerlegte den Satz in mehrere Schritte und zeichnete für jeden ein eigenes Bild, ähnlich wie bei einem Comic – eine kreative Lösung, wie Haussmann fand, die sich auch bei anderen Visualisierungen anwenden lässt.

Basistipps für Visualisierungen

  • Alle Zeichnungen setzen sich aus Grundformen zusammen: Kreis, Rechteck, Dreieck, Linie, Welle, Punkt.
  • Visualisierungen sind ein Handwerk, keine Kunst. Sie müssen nicht schön sein oder künstlerisch wirken.
  • Bilder sollten möglichst so gestaltet werden, dass sie die Aufmerksamkeit der Betrachtenden erregen, sie reizen. Ziel ist, Gefühle oder Erinnerungen zu wecken. 
  • Farben können die Bedeutung eines Bilds ändern. Besonders im Coaching ist es sinnvoll, den Coachee vorab zu fragen, welche Farbe ein Element erhalten soll. 
  • Schatten erzeugen einen 3-D-Effekt und lassen ein Bild gleich viel professioneller wirken. Das Licht sollte dabei bei allen Elementen in einer Zeichnung von der gleichen Seite kommen (z.B. Schatten immer rechts unten). 
  • Wer nicht zu den Schnellzeichnern gehört, kann Karten mit Visualisierungen vorbereiten, die z.B. an ein Flipchart geklebt werden, im Stuhlkreis ausgelegt oder dem Coachee überreicht werden können. 
www.trainingaktuell.de; Miriam Wagner

Präsentationen mit Wow-Effekt

Dass nicht nur Visualisierungen selbst, sondern auch die verwendeten Medien und die Art der Präsentation einen großen Effekt haben, zeigten zum Abschluss Axel Rachow und Johannes Sauer. „Wir wollen ein bisschen spielen“, gab Sauer, der gemeinsam mit Rachow mehrere Bücher zum Thema Visualisierung und Präsentation bei managerSeminare veröffentlicht hat (siehe Service-Kasten), die Richtung des Workshops vor. Zu Beginn zeigte der Visualisierungsprofi den Teilnehmenden, wie ein kleiner Schnitt im Flipchart eine verblüffende Wirkung entfalten kann.

Dafür malte Sauer ein Loch auf einen Flipchart-Bogen und schnitt am unteren Rand einen Schlitz. Anschließend zeichnete er auf einem Blatt Papier eine Leiter und schnitt sie aus, wobei er oben am Holm eine kleine Ecke übrig ließ. Die knickte er um und schob die Leiter in das Loch, sodass sie nun für die Zuschauenden unsichtbar an dem kleinen Papierzapfen hing. So präpariert, kann bei der Präsentation die für das Publikum zunächst unsichtbare Leiter aus dem Schlitz im Flipchart gezogen werden – ein ungewöhnlicher Effekt, der oft für Staunen sorgt. Das funktioniert nicht nur mit einem Loch, andere mögliche Motive sind z.B. eine Flüstertüte, aus der Aussagen gezogen werden, oder ein Mülleimer, in dem während der Präsentation unliebsame Dinge verschwinden.

Präsentationen können auch komplett ohne Flipchart gelingen.

Doch Präsentationen können auch komplett ohne Flipchart gelingen. „Flipcharts haben immer etwas Statisches“, gab Rachow zu bedenken. Eine Alternative, mit der sich ungewohnte Effekte schaffen lassen, sind würfelförmige Pappkartons. „Mit ihnen kann man unkompliziert in die Höhe gehen, den Raum inszenieren“, so Rachow. Weitere Vorteile: Sie sind kostengünstig und lassen sich relativ simpel mit schwarzem Filzstift und Wachsmalstiften gestalten. Sie eignen sich nicht nur als Dekoration oder Kulisse für eine Veranstaltung (z.B. als Hintergrund für die Bühne wie bei CUBE), sondern lassen sich auch in die Moderation einbinden. In einer Gruppenarbeit können die Teilnehmenden z.B. ihre Ergebnisse auf einem Würfel festhalten. Bei Präsentationen kann immer die Person, die gerade spricht, den Würfel halten, und anschließend an die nächste Person weiterreichen. Und für Feedback-Runden lässt sich auf jeder Seite eine andere Leitfrage festhalten.

Die Autorin: Miriam Wagner

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