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Zufriedenheit im Job

Ein zu geringes Gehalt und zu wenig Anerkennung größte Demotivatoren

Wie lange sich Mitarbeitende an Unternehmen binden, hängt nicht zuletzt mit der Arbeitsmotivation zusammen. Stimmt das Gehalt nicht oder erfahren Arbeitnehmende zu wenig Anerkennung, sinkt die Motivation am ehesten, wie eine aktuelle Studie zeigt. Für diese hat die IU Internationale Hochschule gut 2.000 deutsche Angestellte zwischen 18 und 65 Jahren befragt. Platz eins der zehn größten Demotivatoren ist laut der Befragten ein zu geringes Gehalt bzw. ausbleibende Gehaltserhöhungen – dem stimmen 27,2 Prozent zu. Nur knapp dahinter auf Platz zwei landet zu wenig Anerkennung und Wertschätzung mit 27,1 Prozent.

Wer nun mutmaßt, die Arbeitsmotivation durch die Anhebung des Gehalts steigern zu können, liegt falsch. Befragt nach den größten Motivatoren, nennen die Angestellten keineswegs Geld, sondern das Interesse am Aufgabengebiet mit 31,4 Prozent Zustimmung. Gehaltserhöhungen schaffen es hingegen mit 24,7 Prozent gerade mal auf Platz sieben der motivierenden Faktoren. Diese Diskrepanz erklärt Stefan Remhof, Professor für Internationales Management an der IU, so: „Eine gute Bezahlung wird mit der Zeit als selbstverständlich wahrgenommen und motiviert nur temporär.“ Anerkennung bzw. Wertschätzung hingegen scheinen nachhaltiger motivierend zu wirken: Dieser Aspekt landet mit 31,1 Prozent Zustimmung direkt hinter dem Interesse am Aufgabengebiet auf Platz zwei der motivierenden Faktoren.

Autor(en): Nathalie Ekrot
Quelle: managerSeminare 295, Oktober 2022
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