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Neues Personalauswahlverfahren

VR hält Einzug ins Assessment

​Neue Technologien wie Virtual Reality werden in der Mitarbeiterentwicklung seit geraumer Zeit eingesetzt. Das Stuttgarter Unternehmen S & F Personalpsychologie hat nun ein Verfahren entwickelt, bei dem VR bereits bei der Personalauswahl eingesetzt wird, um kognitive Fähigkeiten und räumliches Vorstellungsvermögen zu erfassen. Aufgaben, die vormals mit Stift und Papier gelöst wurden, werden durch das Verfahren in den virtuellen Raum übertragen. Besonders Unternehmen aus Bereichen wie Technik, Logistik und Industrie sollen davon profitieren können: Eine mögliche Aufgabe, die Bewerber im VR-Assessment lösen müssen, ist das Bauen eines 3-D-Modells anhand einer Skizze. Dabei wird gemessen, wie erfolgreich die Aufgabe gelöst wird – fehlende oder falsch gesetzte Bausteine geben Punktabzug. Aber auch, wie oft der Bauplan erneut aufgerufen wurde und wie viele Korrekturen vorgenommen wurden, wird erfasst. Diese sogenannten „Trace Data“ seien laut Entwickler wertvolle Zusatzdaten, die einen Rückschluss über die allgemeine Intelligenz, das Problemlösungs- und Arbeitsverhalten sowie die Lernfähigkeit der Bewerber erlaubten.

Autor(en): Nathalie Ekrot
Quelle: managerSeminare 272, November 2020
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