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Schlauer Dreh

Lernvideos

Clips statt Klassenraumtrainings – Lernvideos liegen im Trend. Fast jedes zweite Unternehmen nutzt sie bereits, Tendenz stark steigend. Was sich mit Bewegtbildern gut vermitteln lässt, was nicht. Wofür sich Eigenproduktionen eignen und welche Produktionen man lieber in Profi-Hände geben sollte.

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Wie können Mitarbeiter neues Wissen tanken, die viel unterwegs sind und kaum Zeit haben, lange Präsenzseminare zu besuchen? Vor diesem Problem steht eSolve. Die junge Münchner Firma hilft anderen Unternehmen bei IT-Großprojekten – ein oft hektisches Geschäft für die 100 Mitarbeiter. 'Da ist es schwierig, Termine für Seminare zu finden', erklärt Martin Kurschus, bei eSolve für die Personalentwicklung zuständig. Deshalb läuft im Unternehmen seit Anfang des Jahres ein Experiment: Man will ein internes Portal mit Lernvideos aufbauen, in dem sich die Mitarbeiter selbst bedienen können.

Um herauszufinden, wo Wissensbedarf besteht, hat Kurschus intern eine kleine Umfrage gestartet – mit überraschendem Ergebnis: 'Viele interessierten sich für nicht-technische Themen wie Präsentationstechnik oder Telefontraining.' Die passenden Videos hat er auf der Plattform video2brain gefunden, die einstündige Videolektionen anbietet, jeweils unterteilt in fünfminütige Clips. Diese Häppchen kommen an. 'Ich schätze, dass 15 bis 20 Prozent der Mitarbeiter das Angebot nutzen', so Kurschus. Die nächste Ausbaustufe des Projekts ist auch schon geplant: Eigene Mitarbeiter sollen Videos drehen, um ihr Wissen an die Kollegen weiterzugeben.

Clips statt Klassenraumtraining – mit dieser Strategie liegt das Münchner Unternehmen im Trend. Laut einer Studie des MMB-Instituts, Essen, haben schon 50 Prozent aller Mittelständler und 41 Prozent aller Konzerne Erfahrungen mit videobasierten Lernformaten gemacht. Und nahezu alle Unternehmen planen, den Einsatz auszuweiten: 83 Prozent aller KMU und 70 Prozent der Großorganisationen wollen künftig Video nutzen. Damit gehört Video zu den wichtigsten fünf Themen auf der Weiterbildungsagenda. Woher kommt der Boom? 'Jeder hat heute einen Videorekorder in der Tasche – sein Handy', lacht Wolfgang Hanfstein von Pink University, München, einem großen Anbieter von Weiterbildungsvideos.

Extras:

  • So gelingt das Lernvideo: Eine Anleitung in sechs Schritten
  • Lernen bei E-Plus: Die Selberdreher – Wie Schulungen beim Mobilfunkanbieter funktionieren
  • Literaturtipps: Kurzrezension eines Buchs über Lernvideos und Hinweis auf zwei Fachartikel über Lerntrends

Autor(en): Constantin Gillies
Quelle: managerSeminare 201, Dezember 2014, Seite 62 - 67 , 22594 Zeichen
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