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Mensch, ärgere Dich nicht!

Konfliktfeld Büro

Tag für Tag sitzen sie uns im Büro gegenüber und können ganz schön nerven – die lieben Kollegen. Unterschiedliche Arbeitsauffassungen, Geltungssucht und persönliche Marotten sind häufig Anlass für Konflikte. Wie aber lässt sich umgehen mit den Rechthabern, Cholerikern, Querulanten und Träumern? managerSeminare schildert wirksame Strategien.

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von managerSeminare

Tag für Tag sitzen sie uns im Büro gegenüber und können ganz schön nerven - die lieben Kollegen. Unterschiedliche Arbeitsauffassungen, Geltungssucht und persönliche Marotten sind häufig Anlass für Konflikte. Wie aber lässt sich umgehen mit den Rechthabern, Cholerikern, Querulanten und Träumern? Gelassenheit siegt. Davon ist zumindest Gudrun Fey überzeugt. Die Geschäftsführerin von study & train in Stuttgart nennt die Grundregel: sich nicht als Opfer fühlen. Nur unter dieser Voraussetzung könne man passend und wirkungsvoll reagieren. Anstelle von unüberlegten Äußerungen aus der Wut heraus solle man lieber versuchen, Zeit zu gewinnen. Oft genügt es schon, bis zehn zu zählen, oder sich verbale Puffer zurecht zu legen, um die Zeit zu überbrücken, bis man sich wieder unter Kontrolle hat.

Ob und wie es jemand fertig bringt, einen auf die Palme bringen, ist in erster Linie eine Frage des jeweiligen Kommunikationstyps, meint Angelika Hamann, Geschäftsführerin Deutsche Trainer- und Führungskräfte-Akademie (dta) in Hamburg. Sie greift die Beobachtungen des amerikanischen Kommunikationsexperten und Psychologen Taibi Kahler auf: Wie dieser unterscheidet sie sechs Persönlichkeitstypen mit unterschiedlichen psychischen Grundbedürfnissen in Sachen Kommunikation. Voraussetzung für den souveränen Umgang mit nervigen Kollegen sei deshalb, zunächst den jeweiligen Kommunikationstyp zu erkennen, um ihn wirkungsvoll ansprechen zu können. So sei es wenig erfolgreich, einen Emphatiker, der in erster Linie auf dem 'fürsorglichen Kanal' ansprechbar sei, mit rein sachlichen Ausführungen auf dem 'informativen Kanal' überzeugen zu wollen. Der Logiker hingegen lasse sich bestens auf diesem Wege erreichen. Dagegen reagiere er eher negativ auf direkte Anweisungen und Befehle, also auf eine Ansprache über den 'direktiven Kanal'.

Aber nicht nur der Kommunikationstyp des Gegenübers spielt bei Auseinandersetzungen eine Rolle. Ebenso wichtig ist eine gute Selbsteinschätzung. Wer sich vom Verhalten anderer genervt fühlt, sollte sich zunächst fragen: Was genau stört mich daran? Warum stört mich das? Wo liegt mein Problem? Im zweiten Schritt gilt es zu erkennen, wodurch die störenden Verhaltensmuster des anderen ausgelöst werden und schließlich das eigene Verhalten so zu steuern, dass die Störfaktoren ausgeschaltet werden.

Extras:

  • Info-Kasten: So steuern Sie schwierige Kollegen.
  • Info-Kasten: Welche Konflikttypen gibt es, welche Ursachen haben sie, und wie geht man an sie heran?
  • Info-Kasten: Sechs Persönlichkeitstypen und ihr Verhalten in Konfliktsituationen.
  • Info-Kasten: Die Verhandlungsstrategie 'sachbezogenes Verhandeln' und ihre vier Bedingungen.
  • Übersicht: Tipps für den Umgang mit schwierigen Kollegen nach dem Modell der Process Communication.
  • Buchtipp: Rezension des Buches 'Wie sag‘ ich’s am besten...' von Gérard Collignon sowie weitere Buchhinweise.

Autor(en): Dagmar Sobull, Svenja Gloger
Quelle: managerSeminare 45, November 2000, Seite 30 - 40 , 28906 Zeichen

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