Lernen

Körperorientiertes Coaching

Die Entdeckung der Achtsamkeit

Ein Ziehen im Bauch, ein Kloß im Hals, ein Kribbeln im Rücken - all das gibt Aufschluss über Gedanken und Gefühle, die einen in bestimmten Situationen begleiten. Diese somatischen Marker können Coaches als Ausgangspunkt für Verhaltensänderungen des Klienten nutzen.
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Die Anliegen von Klienten beinhalten immer den Wunsch nach irgendeiner Form von Veränderung. Aber welche Bedingungen braucht es, damit im Coaching Veränderung tatsächlich stattfinden kann? Wie wichtig Emotionen für Selbststeuerung und persönliche Wirkung sind, ist inzwischen unbestritten. Was weniger bekannt ist: Die Handlungstendenzen, die im Gehirn wirken, werden fortwährend von Emotionen bestimmt. Und diese handlungssteuernden Emotionen und Impulse drücken sich in Körpersignalen aus, die jedoch meist unbewusst bleiben.

Im Coaching kommt es darauf an, diese Körpersignale bewusst zu machen. Denn sie verschaffen dem Coachee Zugang zu seinen Gefühlen und somit zu seiner Verhaltenssteuerung. Bei allen Themen, die mit Selbststeuerung und persönlicher Wirkung zu tun haben, kann Coaching wesentlich substanzieller und wirksamer werden, wenn der Körper ins Vorgehen einbezogen wird.

Dies gilt besonders für die Arbeit mit automatischen Reaktionen und gewohnheitsmäßigen Verhaltensmustern des Coachees. So etwas kennt jeder: Ein provokanter Satz, ein bestimmter Tonfall oder abfälliger Gesichtsausdruck lässt in Sekundenbruchteilen eine weitgehend automatisierte Reaktion ablaufen. Ein empfindlicher Punkt ist getroffen, und man reagiert spontan, z.B. abwehrend, erklärend, mauernd oder kämpferisch - fast ohne Möglichkeit, steuernd einzugreifen.

Extras:
  • Sieben Vorteile des körperorientierten Coachings.
  • Praxis-Beispiel: Ablauf eines körperorientierten Coachings.
  • Wie der Coach den Körper in den einzelnen Phasen des Coachings mit einbeziehen kann.
  • Service: Kurzrezensionen von vier Büchern zum Thema körperorientiertes Coaching und zur Bedeutung von Körpersignalen sowie ein Linktipp.
Autor(en): Ingeborg Dietz
Quelle: managerSeminare 89, August 2005, Seite 48-53
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