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Warum wir Zeit systematisch falsch einschätzen

Hirnrissig

Henning Beck erklärt, warum die vermeintlichen Schwächen unseres Gehirns eigentlich seine Stärken sind.

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Erinnern Sie sich noch an Ihre Kindheit, in der die Sommerferien schier endlos schienen? Oder an Urlaube, die nie zu Ende gehen wollten? Was für eine tolle Zeit, in der man noch selbige hatte. Denn wenn man sich heute umhört, scheint Zeit das kostbarste Gut von allen zu sein. Zumindest hat niemand welche. Schon allein die Zeit einzuschätzen, ist oft ein Ding der Unmöglichkeit. Wie lange werden Sie brauchen, um beispielsweise diesen Artikel zu lesen? Wie viele Minuten tippen Sie täglich auf dem Smartphone rum? Gar nicht so einfach – und wenn man die Zeit schon so schlecht einschätzen kann, ist es kein Wunder, dass man sich verzettelt. Selbst Großprojekte sollen schon aus dem zeitlichen Ruder gelaufen sein.

Autor(en): Henning Beck
Quelle: managerSeminare 246, September 2018, Seite 85 - 85 , 3579 Zeichen

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