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Framework für Job-Zufriedenheit
Framework für Job-Zufriedenheit

Passt es (noch)?

Zufriedenstellende Arbeit setzt eine Passung – einen Fit – zwischen Person und Job, Team und Umgebung voraus. Allerdings sind Arbeit und Leben ständig im Wandel, und ursprüngliche Fits im Unternehmen werden mitunter zu Misfits. Das Problem: Oft wird dies nicht gleich erkannt oder sich nicht eingestanden. Welche Muster verleiten zum Aushalten unpassender Jobsituationen, und wie sind sie zu durchbrechen? 

Preview

Fit, Pseudo-Fit, Misfit: Über die Formen des Zueinanderpassens von Mitarbeitenden, Job und Unternehmen

Frosch im heißen Wasser: Wie ein Misfit-Milieu entsteht – und warum Unstimmigkeit oft nicht bemerkt wird

Psychologie des Verharrens: Warum erkannte Fehlpassungen lieber ertragen als angesprochen und verändert werden

Konsistenzfalle: Wann Veränderungen mit unserem Selbstbild kollidieren

Passend arbeiten: Wodurch ein Gefühl der Passung im Job zustande kommt

Fit-Framework: Das Schlüssel-Schloss-System für die Jobpassung


Cover managerSeminare 278 vom 23.04.2021Hier geht es zur gesamten Ausgabe managerSeminare 278

Johanna arbeitet in ihrem Wunschunternehmen. Direkt nach dem Studium stieg sie dort ein und war damals glücklich, Teil einer Organisation zu werden, mit der sie sich identifiziert. Mittlerweile ist sie seit vielen Jahren Führungskraft und verdient erstklassig. Sie kennt die wichtigsten Abläufe, ist gut vernetzt und weiß: Das Management hält große Stücke auf ihre Intelligenz und ihren Einsatz. Das macht sie stolz und zufrieden. Einerseits.

Andererseits fühlt sich Johanna seit einiger Zeit gestresst. Sie erlebt, wie sie genervt auf Mitarbeitende reagiert und im Führungskreis aus der Haut fährt. Nachts kann sie nicht schlafen und wälzt die immer häufiger auftretenden Richtungswechsel des Unternehmens in ihrem Kopf. Ihr ist klar: Die digitale Transformation brachte eine Kulturveränderung mit sich. Wichtige Entscheidungen werden heute in ihrer Organisation sehr viel schneller getroffen als früher. Sie weiß auch: Da sie sich selbst durch Besonnenheit auszeichnet, geht ihr das schnelle Tempo gegen den Strich. Gleichzeitig sagt sie sich: Permanente Anpassungen von Strategien sind in der heutigen Arbeitswelt gang und gäbe; damit muss sie klarkommen. Zudem will sie weiterhin die hohen Erwartungen erfüllen, die das Topmanagement in sie setzt. Sie genießt es, gebraucht zu werden. Dass sie im Unternehmen bleibt, nichts anspricht, nichts ändert und ihre latente Unzufriedenheit einfach aushält in der Hoffnung, dass diese sich „schon irgendwie legen“ wird, ist für sie klar.

Was Johanna erlebt, kommt in der Arbeitswelt oft vor und wird dennoch selten thematisiert: Die Arbeitsbedingungen ändern sich – oder auch wichtige Koordinaten im persönlichen Umfeld einer Person sind nicht mehr so wie früher – und eine ehemals perfekt passende Jobsituation passt nicht mehr richtig. Unternommen wird jedoch: nichts.

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