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Fastfood-Kette macht sich für ­Vielfalt stark

Der schwarze Fußball-Profi Hans Sarpei, die exzentrisch aussehende Drag Queen Olivia Jones, das komplett tätowierte Model Tommy Hey und die querschnittsgelähmte Profi-Sportlerin Kirsten Bruhn: Sie alle haben sich von der Fastfood-Kette McDonald's für eine Kampagne unter dem Hashtag #mehralseinhashtag einspannen lassen. Der Burgerbräter hat die Aktion gemeinsam mit der 'Initiative kulturelle Integration' ins Leben gerufen, um die Öffentlichkeit dafür zu sensibilisieren, dass Menschen nicht aufgrund eines einzelnen Merkmals in eine Schublade – bzw. in der digitalen Welt: unter einen Hashtag wie 'Schwarzer', 'Tunte', 'Badboy' oder 'Behinderte'– geschoben gehören. Im Rahmen der Kampagne für Toleranz und Vielfalt waren die Prominenten zwei Wochen lang auf digitalen Plakaten zu sehen. Hinzu kamen Beiträge in Social Media sowie die Kampagnen-Website www.mehralseinhashtag.de. Als jemand, der schon Diskriminierungen als 'Ossi' verkraften musste, machte auch McDonald's-Deutschland-Chef Holger Beeck bei der Aktion mit. Ebenso kamen verschiedene Mitarbeitende in kurzen Storys zu Wort. Das Unternehmen folgt mit der Kampagne dem Trend von Wirtschaftsorganisationen, zu gesellschaftlichen bzw. politischen Themen Stellung zu beziehen. Wie üblich sind die Resonanzen in den Social Media gemischt.
Autor(en): Sylvia Jumpertz
Quelle: managerSeminare 262, Januar 2020
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