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Fachkräftemangel

Die Jagd nach klugen Köpfen wird immer schwieriger

Das Finden und Binden neuer Talente gestaltet sich für deutsche Unternehmen immer schwieriger – und zwar auch dann, wenn sie die Unterstützung von Personaldienstleistungsunternehmen in Anspruch nehmen. Das ist das Kernergebnis einer Studie des Herstellers für Recruiting Software Bullhorn unter rund 4.000 Personalberatern, davon 456 aus Deutschland. Denn selbst für Headhunter wird es zunehmend knifflig, neue Köpfe zu bekommen. Rund die Hälfte ist sich gar sicher: Der Talent-Pool ist ausgeschöpft. Die Kandidatengewinnung rückt daher bei vielen Personalberatern in den Fokus und verdrängt Tätigkeiten wie Kundenakquise und Bestandskundenpflege. Ein Drittel der Recruiter misst ihr die größte Bedeutung zu. Automatisierung und digitale Transformation folgen mit 27 Prozent Zustimmung auf Platz zwei der Top-Prio-Liste. Das ist wenig verwunderlich, wenn man bedenkt, dass neue Technologien in der Recruiting-Branche besonders vielversprechend sind – und zugleich selten im Einsatz. 

So hat nur jedes dritte Personaldienstleistungsunternehmen in der DACH-Region den Sourcing-Prozess automatisiert. Weltweit nutzt hingegen jeder zweite Personalvermittler diese Technologie. Das könnte in Anbetracht des Bewerbermangels und einer zunehmend länderübergreifenden Kandidatenansprache zum strategischen Nachteil für Recruiting-Firmen – und somit auch für Unternehmen – hierzulande werden. Doch immerhin, am guten Willen mangelt es nicht: Rund 83 Prozent der Recruiter haben eine Digitalisierungsstrategie aufgesetzt. 

Autor(en): Sarah Lambers
Quelle: managerSeminare 294, September 2022
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