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Coaching-Legende verstorben

Sir John Whitmore ist tot. Der britische Coaching-Pionier und Erfinder des GROW-Modells starb am 28. April 2017 im Alter von 79 Jahren. Sein Leben war bewegt: Als Spross einer Adelsfamilie verlegte sich Whitmore zunächst auf den Motorrennsport. Später wurde der Baronet Unternehmer. Doch das allein erfüllte ihn nicht. Whitmore stieg in die Psychologie ein, zeigte sich vor allem von Tim Gallweys Ansatz 'Inner Game' zur Überwindung von Selbstzweifeln beeindruckt. Er gründete eine Sportschule, die nach Inner-Game-Prinzipien schulte – was so gut ankam, dass Whitmore bald auch Aufträge aus der Wirtschaft zugetragen wurden. Sein Coaching-Ansatz fußt auf der Überzeugung, dass jeder Coachee das Potenzial in sich trägt, Herausforderungen selbst zu bewältigen. Der Coach verschafft dem Klienten – vor allem über Fragen, die dessen Aufmerksamkeit bündeln, und über aktives Zuhören – Zugang zu diesen Ressourcen. Whitmores GROW-Modell – erstmals präsentiert in seinem 1992 erschienenen Buch 'Coaching for Performance' – ist ein Wegweiser, der Coachs hilft, im Coaching-Prozess die richtigen Fragen zur richtigen Zeit zu stellen, sodass der Coachee vier Phasen durchläuft: Zielsetzung (Goal setting), Realität (Reality checking), Optionen (Options) sowie Entscheidung und Wille (What is to be done, when, by whom and the will to do it.) Whitmore gründete die Firma Performance Consultants International mit Sitz in London und New York.
Autor(en): Sylvia Jumpertz
Quelle: managerSeminare 232, Juli 2017
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