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Das Profil der Profis

Coaching-Kompetenz

Jeder Coach ist einzigartig - und das ist auch gut so. Kunden wollen keinen genormten Berater, sondern eine Persönlichkeit mit Stärken und ruhig auch ein paar Schwächen. Dennoch will natürlich jeder einen Coach, der sein Metier beherrscht. Die Frage ist allerdings: Was muss der Coach grundsätzlich können? Eine Antwort auf empirischer Grundlage liefert Coaching-Experte Professor Harald Geißler in Gestalt eines neuen Kompetenzprofils.

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Damit hatte Sandra Eggers nicht gerechnet: Als die Führungskräftetrainerin bei DaimlerChrysler in Sindelfingen vor einiger Zeit per Ausschreibung über das Netzwerk des Wieslocher Instituts für systemische Beratung von Bernd Schmid nach einem geeigneten externen Coach suchte, erreichten sie kistenweise Bewerbungsunterlagen. An die 200 Coaches brannten auf einen Beraterposten bei dem Automobilbauer. Der Ansturm machte der Trainingsverantwortlichen ganz schön viel Arbeit. “Zwar konnte man anhand der Mappen die Bewerber ein wenig sondieren, dennoch waren unzählige Gespräche notwendig, um den richtigen Berater zu finden. So etwas verschlingt viel Zeit”, sagt Eggers.

So wie der Führungskräftetrainerin ergeht es vielen Unternehmensvertretern: Allein die Anzahl der Berater bereitet Kopfzerbrechen. Hinzu kommt: Immer wieder machen Kunden die Erfahrung, dass nicht unbedingt ein qualifizierter Coach dahinter steckt, wenn Visitenkarte und Institutsschild vollmundig “Coaching” verheißen.

Seit einiger Zeit schon bemühen sich daher verschiedene Verbände, Kunden entsprechende Auswahlkriterien an die Hand zu geben - vorzugsweise in Form von Coach-Zertifizierungen. Doch auch von Seiten der Wissenschaft hat sich in puncto Qualitätssicherung etwas getan: Kürzlich legte der Pädagogik-Professor und Coaching-Experte Harald Geißler von der Universität der Bundeswehr, Hamburg, ein Kompetenzprofil vor, das einen umfassenden Überblick über die Grundkompetenzen verspricht, die ein Einzelcoach mitbringen sollte. Das Profil mit seinen 39 Einzelkompetenzen ist in sechs Kompetenzfelder unterteilt, in denen ein Coach versiert sein sollte: “Rahmen- und Auftragsklärung”, “Klientenwahrnehmung”, “Umfeldberücksichtigung”, “Kommunikation und Beziehungsgestaltung”, “Prozess- und Ergebnisorientierung” sowie “Qualitätssicherung”.

Extras:

  • Info-Kasten: Kompetenzprofil fürs Einzelcoaching - was der Coach können muss: von der Rahmen- und Auftragsklärung über Umfeldberücksichtung bis zur Qualitätssicherung
  • Grafik zum Kompetenzprofil: Wie die einzelnen Komponenten zusammenwirken

Autor(en): Sylvia Jumpertz
Quelle: managerSeminare 83, Februar 2005, Seite 40 - 45 , 18936 Zeichen

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